Weissacher Autofreunde stellen Schau auf die Reifen
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 02.07.2010
Die Collage aus Fotos, Werbeplakaten und Zeitungsartikeln spricht eine deutliche Sprache: Das Jahr 1977 ist großartig gewesen, lautet die Botschaft. Da gibt es Bilder von Harrison Ford als Han Solo - 1977 kam der erste Star Wars-Teil in die Kinos. Abba ergänzt den Reigen. Die Band nahm gerade ihr fünftes Album auf. Ein Zeitungsbericht zeigt ein Bild des Deutschen Fußballnationalteams - die nächste WM stand "78 an - und fragt: "Sehen so die nächsten Weltmeister aus?"
Mit viel Liebe zum Detail haben die Mitglieder des Weissacher Oldtimerclubs die Räume der alten Strickfabrik dekoriert. Doch neben Collagen und Fotos, alten Parkautomaten, Aufnähern der Royal Airforce und anderen historischen Stücken stehen vor allem rund zwei Dutzend Autos und Motorräder aus vielen Jahrzehnten - nicht nur aus den 70ern, aber aus diesem Jahrzehnt stammen viele Fundstücke - im Mittelpunkt der Sonderausstellung.
"Diese Schau haben wir anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens zusammengestellt", erläutert der Vereinsvorsitzende Jürgen Kaiser. Sie öffnet noch an den nächsten drei Wochenenden, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Vor allem das kommende Wochenende werde es dabei in sich haben. Denn am Sonntag, 4. Juli, können Oldtimerfans nicht nur die Schaustücke in der Strickfabrik bestaunen. Zusätzlich legt der Club sein neuntes Oldtimertreffen am Weissacher Marktplatz auf, ebenfalls von 11 Uhr bis 18 Uhr. Die Moderation übernimmt der LKZ-Redaktionsleiter Michael Schmidt. "Es wird ein spannender, aber auch anstrengender Tag für uns", sagt Kaiser.
Vom Markplatz aus können die Besucher in die Strickfabrik flanieren und wieder zurück. An beiden Orten gibt es altehrwürdige Fahrzeuge zu bestaunen. "Den Treff am Marktplatz besuchten im vergangenen Jahr über 300 Fahrer samt Oldtimern von nah und fern", erzählt Jürgen Kaiser. In der Strickfabrik hingegen haben die Vereinsmitglieder ihre eigenen Prunkstücke geparkt. Da steht etwa ein 82er Kübelwagen von Volkswagen, Baujahr 1944. Die Fahrzeuge kamen im Zweiten Weltkrieg als Militär-Pkw zum Einsatz.
Direkt daneben ruht das Modell "Wanderer" von Autounion, eine Limousine aus dem Jahr 1937. Die Weissacher Rennfahrlegende Herbert Linge hat einen Porsche Targa für die Ausstellung bereit gestellt, unweit davon steht eine Suzuki GT, Baujahr 1979. "Mit den Autos durch die Tore der Strickfabrik zu fahren, ist übrigens kein Problem", berichtet Kaiser. "Schließlich wurde das Gebäude mit Blick auf solche Ausstellungen saniert." Sogar Porsche könne seine Flitzer präsentieren.
Übrigens: wer einen rundum historisch-motorisierten Tag erleben möchte, kann am 4. Juli auch noch mit dem "Feurigen Elias" anreisen. Der Museums-Dampfzug fährt an jenem Sonntag ebenfalls, von Korntal nach Weissach und zurück. "Alte Fahrzeuge sind einfach schön", fasst Jürgen Kaiser zusammen. Eine Wiederholung sei vorstellbar - "nicht im nächsten Jahr. Aber vielleicht in fünf Jahren".
Mit viel Liebe zum Detail haben die Mitglieder des Weissacher Oldtimerclubs die Räume der alten Strickfabrik dekoriert. Doch neben Collagen und Fotos, alten Parkautomaten, Aufnähern der Royal Airforce und anderen historischen Stücken stehen vor allem rund zwei Dutzend Autos und Motorräder aus vielen Jahrzehnten - nicht nur aus den 70ern, aber aus diesem Jahrzehnt stammen viele Fundstücke - im Mittelpunkt der Sonderausstellung.
"Diese Schau haben wir anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens zusammengestellt", erläutert der Vereinsvorsitzende Jürgen Kaiser. Sie öffnet noch an den nächsten drei Wochenenden, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Vor allem das kommende Wochenende werde es dabei in sich haben. Denn am Sonntag, 4. Juli, können Oldtimerfans nicht nur die Schaustücke in der Strickfabrik bestaunen. Zusätzlich legt der Club sein neuntes Oldtimertreffen am Weissacher Marktplatz auf, ebenfalls von 11 Uhr bis 18 Uhr. Die Moderation übernimmt der LKZ-Redaktionsleiter Michael Schmidt. "Es wird ein spannender, aber auch anstrengender Tag für uns", sagt Kaiser.
Vom Markplatz aus können die Besucher in die Strickfabrik flanieren und wieder zurück. An beiden Orten gibt es altehrwürdige Fahrzeuge zu bestaunen. "Den Treff am Marktplatz besuchten im vergangenen Jahr über 300 Fahrer samt Oldtimern von nah und fern", erzählt Jürgen Kaiser. In der Strickfabrik hingegen haben die Vereinsmitglieder ihre eigenen Prunkstücke geparkt. Da steht etwa ein 82er Kübelwagen von Volkswagen, Baujahr 1944. Die Fahrzeuge kamen im Zweiten Weltkrieg als Militär-Pkw zum Einsatz.
Direkt daneben ruht das Modell "Wanderer" von Autounion, eine Limousine aus dem Jahr 1937. Die Weissacher Rennfahrlegende Herbert Linge hat einen Porsche Targa für die Ausstellung bereit gestellt, unweit davon steht eine Suzuki GT, Baujahr 1979. "Mit den Autos durch die Tore der Strickfabrik zu fahren, ist übrigens kein Problem", berichtet Kaiser. "Schließlich wurde das Gebäude mit Blick auf solche Ausstellungen saniert." Sogar Porsche könne seine Flitzer präsentieren.
Übrigens: wer einen rundum historisch-motorisierten Tag erleben möchte, kann am 4. Juli auch noch mit dem "Feurigen Elias" anreisen. Der Museums-Dampfzug fährt an jenem Sonntag ebenfalls, von Korntal nach Weissach und zurück. "Alte Fahrzeuge sind einfach schön", fasst Jürgen Kaiser zusammen. Eine Wiederholung sei vorstellbar - "nicht im nächsten Jahr. Aber vielleicht in fünf Jahren".
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