Volvo-Limousine S60
Wagen am Wendepunkt
Bernd–Wilfried Kießler, veröffentlicht am 05.07.2010
Die Volvo-Limousine S60 wird als das Modell in die Firmengeschichte eingehen, das gleich zweimal mit einem Wechsel der Eigentumsverhältnisse verbunden war: Die erste S60-Generation erschien im Jahre 2000, kurz nachdem Ford den schwedischen Hersteller übernommen hatte. Der Wagen galt als der letzte echte Volvo, ehe die Amerikaner das Ruder in Göteborg übernahmen und zunehmend Teile aus dem Ford-Konzern einbauen ließen.
Die zweite S60-Generation, die ab Mitte September bei den Händlern sein wird, ist wiederum das letzte Modell, das unter Ford-Einfluss entstand. Denn in diesem Frühjahr wurde Volvo an den chinesischen Autobauer Geely verkauft. Die Chinesen bauen seit 1998 Kleinwagen überwiegend auf Daihatsu-Basis und betrachten Volvo als Abrundung ihres Angebots nach oben.
In der Tat trat bei der Vorstellung der neuen Volvo-Limousine niemand von Geely öffentlich in Erscheinung. Hingegen ist dem frontgetriebenen S60 die Ford-Vergangenheit an vielen Stellen anzusehen, etwa bei den Motorisierungen. So stammt der anfängliche Einstiegsbenziner mit zwei Liter Hubraum und 149 kW (203 PS) aus dem Ford-Konzern. Dort haben die Kölner den aufgeladenen Vierzylinder mit Direkteinspritzung soeben als angesichts seiner Stärke besonders wirtschaftlichen Eco-Boost-Motor präsentiert. Weil das kleinere 1,6-Liter-Triebwerk mit der gleichen Technologie noch nicht fertig ist, müssen auch S60-Interessenten noch bis zum Jahresende warten. Immerhin sind Leistung (110 kW/150 PS) und Preis (ab 27000 Euro) schon bekannt.
Die zweite S60-Generation, die ab Mitte September bei den Händlern sein wird, ist wiederum das letzte Modell, das unter Ford-Einfluss entstand. Denn in diesem Frühjahr wurde Volvo an den chinesischen Autobauer Geely verkauft. Die Chinesen bauen seit 1998 Kleinwagen überwiegend auf Daihatsu-Basis und betrachten Volvo als Abrundung ihres Angebots nach oben.
In der Tat trat bei der Vorstellung der neuen Volvo-Limousine niemand von Geely öffentlich in Erscheinung. Hingegen ist dem frontgetriebenen S60 die Ford-Vergangenheit an vielen Stellen anzusehen, etwa bei den Motorisierungen. So stammt der anfängliche Einstiegsbenziner mit zwei Liter Hubraum und 149 kW (203 PS) aus dem Ford-Konzern. Dort haben die Kölner den aufgeladenen Vierzylinder mit Direkteinspritzung soeben als angesichts seiner Stärke besonders wirtschaftlichen Eco-Boost-Motor präsentiert. Weil das kleinere 1,6-Liter-Triebwerk mit der gleichen Technologie noch nicht fertig ist, müssen auch S60-Interessenten noch bis zum Jahresende warten. Immerhin sind Leistung (110 kW/150 PS) und Preis (ab 27000 Euro) schon bekannt.
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