Predators
Intergalaktisches Dschungelcamp
Rupert Koppold, veröffentlicht am 08.07.2010
Filmbeschreibung
Bewusstlos fällt der Held aus den Wolken und hinein in diesen Film! Und erst im Herabstürzen kommt der schwer bewaffnete US-Söldner Royce (Adrien Brody) wieder zu sich, kann gerade noch den Fallschirm öffnen und findet sich im Regenwald wieder - zusammen mit sechs weiteren Kerlen und einer Frau, die auch alle nicht wissen, wie ihnen geschieht. "Sind wir tot?", "Ist das die Hölle?", so fragen sie sich.
Jawohl, diese Fortführung der "Predator"-Saga bedient sich zunächst überdeutlich bei der TV-Serie "Lost", rutscht dann aber gleich ab in eine Art intergalaktisches Dschungelcamp. Es geht jetzt nämlich darum, wer von dieser global zusammengewürfelten Truppe - vom japanischen Yakuza über den afrikanischen Kämpfer bis zur israelischen Elitesoldatin - als Nächstes ausscheidet. Und auch Royce weiß bald, was hier gespielt wird: "Dieser Planet ist ein Wildreservat, und wir sind das Wild." So stolpert der Multikulti-Kämpfertrupp in fiese Fallen oder durchs totenschädelbedeckte Predator-Jägerlager, muss sich einer monströsen Hundemeute erwehren und wird schließlich vom Infrarotblick der titelgebenden Aliens erfasst.
Spannend? Nein, denn diese Survivalshow ist von Nimrod Antal im Billiglook und auf B-Picture-Niveau inszeniert. In den Actionpausen dürfen die schnell zusammengeleimten Standardfiguren mit wichtiger Miene ein paar selbstkritische Sätze runterleiern ("Wir sind wie sie!"), danach klappern wieder die "Wo sind wir?"-, "Was ist das?"- und "Oh, verdammt!"-Dialoge vor sich hin. Gegen Ende zu franst die Dramaturgie komplett aus, aber wer da was wann und warum anstellt, ist jetzt auch schon egal, denn dieser Film hat sich vor seinem Finale selber zerstört.
Jawohl, diese Fortführung der "Predator"-Saga bedient sich zunächst überdeutlich bei der TV-Serie "Lost", rutscht dann aber gleich ab in eine Art intergalaktisches Dschungelcamp. Es geht jetzt nämlich darum, wer von dieser global zusammengewürfelten Truppe - vom japanischen Yakuza über den afrikanischen Kämpfer bis zur israelischen Elitesoldatin - als Nächstes ausscheidet. Und auch Royce weiß bald, was hier gespielt wird: "Dieser Planet ist ein Wildreservat, und wir sind das Wild." So stolpert der Multikulti-Kämpfertrupp in fiese Fallen oder durchs totenschädelbedeckte Predator-Jägerlager, muss sich einer monströsen Hundemeute erwehren und wird schließlich vom Infrarotblick der titelgebenden Aliens erfasst.
Spannend? Nein, denn diese Survivalshow ist von Nimrod Antal im Billiglook und auf B-Picture-Niveau inszeniert. In den Actionpausen dürfen die schnell zusammengeleimten Standardfiguren mit wichtiger Miene ein paar selbstkritische Sätze runterleiern ("Wir sind wie sie!"), danach klappern wieder die "Wo sind wir?"-, "Was ist das?"- und "Oh, verdammt!"-Dialoge vor sich hin. Gegen Ende zu franst die Dramaturgie komplett aus, aber wer da was wann und warum anstellt, ist jetzt auch schon egal, denn dieser Film hat sich vor seinem Finale selber zerstört.
Mehr StZ Filmkritiken
I want to run - Das härteste Rennen der Welt 64 Tage lang dem Glück nachlaufen
Ein ruhiges Leben Blutspur in der Provinz
The Yellow Sea Letzte Zockerchance
Janosch - Komm, wir finden einen Schatz! 3D So schön könnte das Leben sein
Moonrise Kingdom Die ernsten Spiele der Kindheit
Die Farbe des Ozeans Grenzgebiete
Kill Me Please Die Verwöhnten und der Tod
Die Kunst zu lieben Sex ist anstrengend
Lachsfischen im Jemen Dr. Jones und die Liebe
Marley Der Star aus Jamaika
Our Idiot Brother Wer Gras an die Polizei verkauft
Alle Artikel anzeigen
Anzeigen
Was möchten Sie unternehmen?
Wann möchten Sie etwas unternehmen?

Monat

| Heute | Morgen | Akt. Woche |
| MO | DI | MI | DO | FR | SA | SO |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
Highlights am 28.05.
SWR Sommerfestival 2012: Best of SWR1 Pop und Poesie in Concert - Neues Schloss
Legendäre Meisterwerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg - Landesmuseum Württemberg
StZ digital
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.




