S 6 wird zum Thema für Gönner
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 14.07.2010
Das S-Bahn-Netz in der Region Stuttgart soll weiter wachsen und bis in die Metropolregion ausgeweitet werden - darin waren sich die Mitglieder der CDU-Fraktion im Verbund der Region Stuttgart einig, als sie sich gestern m Golfclub von Bondorf trafen.
Eines der Projekte ist die Anbindung des Kreises Göppingen an das S-Bahn-Netz, ein weiteres die Einbeziehung des Kreises Calw. "Und hier sind wir in unseren Planungen sehr weit fortgeschritten", betonte Helmut Riegger, CDU-Mitglied und Calwer Landrat. Bereits am Samstag finde ein entscheidendes Gespräch mit der Verkehrsministerin Tanja Gönner, der Regionaldirektorin Jeanette Wopperer und Thomas Bopp, dem Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart, statt.
Zwei Bahnprojekte verfolgt der Landkreis Calw: die Verlängerung der S 6 von Stuttgart nach Weil der Stadt, die der Kreis gerne bis Calw weiterführen würde. Eine andere Überlegung ist die Verlängerung der S-Bahn-Linie 1 Stuttgart - Herrenberg bis nach Nagold. Doch während letzteres ferne Zukunftsmusik ist, weil eine neue Trasse mit Gleisanlagen gebaut werden müsste, scheint die Verlängerung der S 6 realistisch. Denn die Strecke wurde bis vor 25 Jahren befahren.
"Wir haben viele Gespräche geführt und alle Signale stehen auf Grün", sagte Riegger. Man könne wohl mit Bundes- und Landeszuschüssen von 80 Prozent der förderfähigen Kosten rechnen. Auf 80 Millionen Euro wird das kreisübergreifende Projekt von Böblingen und Calw veranschlagt. Die Kosten werden zu 80 Prozent (Calw) und zu 20 Prozent (Böblingen) aufteilt. Auch die Vorgaben der Region würden erfüllt: Diese hat festgelegt, dass neue Mitglieder des Verkehrverbunds ihre Infrastrukturkosten selbst tragen müssen. "Geld von der Region gibt es nicht", stellte Rainer Ganske, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende der Region, klar. "Diese Bedingungen erfüllen wir. Wir könnten sofort loslegen", sagte Riegger. Beeilen müssen sich die Initiatoren, denn es gibt ein Rennen um die Fördergelder.
Einige Räte befürchteten, dass es mit diesem Projekt ein ähnliches Desaster wie mit dem Bau der S 6o geben könnte, der sich ständig verzögert. Doch dem widersprach Riegger energisch. "Wir machen wesentlich detaillierte Vorplanungen als es bei der S 60 der Fall war. Wir befinden uns bereits im Planfeststellungsverfahren." Für den Kreis Calw sei eine Anbindung an den Stuttgarter Raum existenziell wichtig, betonte Riegger. "Wir gehören zwar zum Regierungsbezirk Karlsruhe, doch wirtschaftlich zur Region Stuttgart." Und insbesondere mit dem Nachbarkreis Böblingen gebe es enge Verflechtungen.
Eines der Projekte ist die Anbindung des Kreises Göppingen an das S-Bahn-Netz, ein weiteres die Einbeziehung des Kreises Calw. "Und hier sind wir in unseren Planungen sehr weit fortgeschritten", betonte Helmut Riegger, CDU-Mitglied und Calwer Landrat. Bereits am Samstag finde ein entscheidendes Gespräch mit der Verkehrsministerin Tanja Gönner, der Regionaldirektorin Jeanette Wopperer und Thomas Bopp, dem Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart, statt.
Zwei Bahnprojekte verfolgt der Landkreis Calw: die Verlängerung der S 6 von Stuttgart nach Weil der Stadt, die der Kreis gerne bis Calw weiterführen würde. Eine andere Überlegung ist die Verlängerung der S-Bahn-Linie 1 Stuttgart - Herrenberg bis nach Nagold. Doch während letzteres ferne Zukunftsmusik ist, weil eine neue Trasse mit Gleisanlagen gebaut werden müsste, scheint die Verlängerung der S 6 realistisch. Denn die Strecke wurde bis vor 25 Jahren befahren.
"Wir haben viele Gespräche geführt und alle Signale stehen auf Grün", sagte Riegger. Man könne wohl mit Bundes- und Landeszuschüssen von 80 Prozent der förderfähigen Kosten rechnen. Auf 80 Millionen Euro wird das kreisübergreifende Projekt von Böblingen und Calw veranschlagt. Die Kosten werden zu 80 Prozent (Calw) und zu 20 Prozent (Böblingen) aufteilt. Auch die Vorgaben der Region würden erfüllt: Diese hat festgelegt, dass neue Mitglieder des Verkehrverbunds ihre Infrastrukturkosten selbst tragen müssen. "Geld von der Region gibt es nicht", stellte Rainer Ganske, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende der Region, klar. "Diese Bedingungen erfüllen wir. Wir könnten sofort loslegen", sagte Riegger. Beeilen müssen sich die Initiatoren, denn es gibt ein Rennen um die Fördergelder.
Einige Räte befürchteten, dass es mit diesem Projekt ein ähnliches Desaster wie mit dem Bau der S 6o geben könnte, der sich ständig verzögert. Doch dem widersprach Riegger energisch. "Wir machen wesentlich detaillierte Vorplanungen als es bei der S 60 der Fall war. Wir befinden uns bereits im Planfeststellungsverfahren." Für den Kreis Calw sei eine Anbindung an den Stuttgarter Raum existenziell wichtig, betonte Riegger. "Wir gehören zwar zum Regierungsbezirk Karlsruhe, doch wirtschaftlich zur Region Stuttgart." Und insbesondere mit dem Nachbarkreis Böblingen gebe es enge Verflechtungen.
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