Hintergrund Das Gezerre um die Olympischen Winterspiele 2018
StZ, veröffentlicht am 28.07.2010
Konkurrenz
München tritt für die Winterspiele gegen Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) an. Am 11. Januar 2011 ist Einsendeschluss. Ursprünglich sollten bis Ende Juli die Verträge unter Dach und Fach sein, damit die Anschlussplanung bis Januar steht. Jetzt wird weiterverhandelt. Im Juli 2011 entscheidet die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees in Südafrika.Alternativen
Am Wochenende hatte Tirol die Uneinigkeit in Bayern zu nutzen versucht, um sich als Ersatzort ins Gespräch zu bringen. In Innsbruck finden bereits die Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 statt. Oberstdorf und Innsbruck wurden genannt, allerdings punkten Bewerbungskonzepte mit kurzen Wegen.Stimmung
Eineinhalb Jahre vor der Vergabe der Spiele ist im Austragungsort Garmisch-Partenkirchen von olympischer Euphorie nichts zu spüren. Nur jeder zweite Einwohner (57 Prozent) steht voll hinter der Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) ist strikt dagegen. Jeder Siebte hat sich noch nicht entschieden, der Rest wollte sich nicht äußern. Diese letzte repräsentative Umfrage stammt aus dem November.Kommentare (0)
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