Kiss & Kill

Suburbia als ganz fade Schießbude

Rupert Koppold, veröffentlicht am 05.08.2010
Filmbeschreibung
Während der US-Agent Spencer an der Côte d'Azur Hubschrauber sprengt, wirbt er um die blonde Biederfrau Jen, kriegt sie auch, gibt den Killerberuf auf, von dem sie sowieso nichts weiß, und lebt ein langweiliges Suburbia-Leben - bis ihn der alte Job wieder einholt. Diesen Plot haben so oder so ähnlich schon Actionkomödien wie "True Lies" oder "Mr. & Mrs. Smith" durchgespielt. Aber wohl noch nie wurde er so erschütternd lieb- , leb- und charmelos inszeniert wie hier. Ashton Kutcher als Spencer gibt den Posterboy, es fehlt ihm jede Eleganz und Weltläufigkeit, weshalb er Jena auch gleich mit nacktem Fitness-Bauch-Body ins Haus fällt, respektive in den Aufzug eines Hotels in Nizza. Und Katherine Heigl als Jena? Sie wird, als Suburbia zur Schießbude mutiert, auf die Rolle der leicht hysterischen Oh-Gott-Kreischerin reduziert. Die Pausen zwischen den routinierten Ballereien sind mit pointenlosem Geplapper zugemüllt. Noch ein Wort zum Timing dieses Filmchens ... - nein, keines mehr, sonst wird's noch beleidigend.
 


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