Freche Mädchen 2
Der Immenhof lässt grüßen
Rupert Koppold, veröffentlicht am 05.08.2010
Filmbeschreibung
Dieser Gefühlswahnsinn, dieses Hin- und Hergerissensein zwischen Euphorie und Verzweiflung, also dieser Ausnahmezustand Pubertät - er wird hier so entschärft, dass der Filmtitel eigentlich "Brave Mädchen" heißen müsste. Nachdem Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) im ersten Teil männliche Partner gefunden haben, sind sie nun beschäftigt mit meist eingebildeten Beziehungsproblemen, schluchzenden Eifersüchteleien, meist grundlosem Verdacht, aber auch mal - Huch! - mit einem Flirt.
"Waren alle Männer Betrüger?", fragt sich die altkluge Erzählerin Mila, als sich Katis Eltern trennen und ihr Freund Markus (Jonathan Beck) auf dem Reiterhof möglicherweise mit einer anderen ... Eine backfischhafte Pikiertheit legt Mila da in die Stimme, überhaupt fallen einem zu dieser meist auf einer Berghütte spielenden Geschichte immer wieder Wortfossilien aus den fünfziger und sechziger Jahren ein. Denn hier werden ja die alten Pauker- , Immenhof- und Ferienfilme aufgewärmt, dramaturgische Schlichtheit inklusive. Ein Film wie "Mädchen, Mädchen" war da vor knapp zehn Jahren schon mal weiter.
In "Freche Mädchen 2" geht es auch darum, viel Pink auf die Leinwand zu streichen. Das Wort "Scheiße" ist dagegen aus dem Teenie-Wortschatz verbannt. Mila sagt lieber "So eine Gemeinheit". Am Ende finden Katis Eltern wieder zueinander und auch die drei Heldinnen sind wieder mit ihren alten Partnern versorgt. Die neue Kino-Keuschheit: auch als Teenager darf man nur einmal wählen, und dann, als Alleräußerstes, ein scheuer Kuss.
"Waren alle Männer Betrüger?", fragt sich die altkluge Erzählerin Mila, als sich Katis Eltern trennen und ihr Freund Markus (Jonathan Beck) auf dem Reiterhof möglicherweise mit einer anderen ... Eine backfischhafte Pikiertheit legt Mila da in die Stimme, überhaupt fallen einem zu dieser meist auf einer Berghütte spielenden Geschichte immer wieder Wortfossilien aus den fünfziger und sechziger Jahren ein. Denn hier werden ja die alten Pauker- , Immenhof- und Ferienfilme aufgewärmt, dramaturgische Schlichtheit inklusive. Ein Film wie "Mädchen, Mädchen" war da vor knapp zehn Jahren schon mal weiter.
In "Freche Mädchen 2" geht es auch darum, viel Pink auf die Leinwand zu streichen. Das Wort "Scheiße" ist dagegen aus dem Teenie-Wortschatz verbannt. Mila sagt lieber "So eine Gemeinheit". Am Ende finden Katis Eltern wieder zueinander und auch die drei Heldinnen sind wieder mit ihren alten Partnern versorgt. Die neue Kino-Keuschheit: auch als Teenager darf man nur einmal wählen, und dann, als Alleräußerstes, ein scheuer Kuss.
Mehr StZ Filmkritiken
I want to run - Das härteste Rennen der Welt 64 Tage lang dem Glück nachlaufen
Ein ruhiges Leben Blutspur in der Provinz
The Yellow Sea Letzte Zockerchance
Janosch - Komm, wir finden einen Schatz! 3D So schön könnte das Leben sein
Moonrise Kingdom Die ernsten Spiele der Kindheit
Die Farbe des Ozeans Grenzgebiete
Kill Me Please Die Verwöhnten und der Tod
Die Kunst zu lieben Sex ist anstrengend
Lachsfischen im Jemen Dr. Jones und die Liebe
Marley Der Star aus Jamaika
Our Idiot Brother Wer Gras an die Polizei verkauft
Alle Artikel anzeigen
Anzeigen
Was möchten Sie unternehmen?
Wann möchten Sie etwas unternehmen?

Monat

| Heute | Morgen | Akt. Woche |
| MO | DI | MI | DO | FR | SA | SO |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
Highlights am 28.05.
SWR Sommerfestival 2012: Best of SWR1 Pop und Poesie in Concert - Neues Schloss
Legendäre Meisterwerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg - Landesmuseum Württemberg
StZ digital
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.




