Fast die Hälfte ist bereit zur Stammzellenspende
So kam in der Belegschaft des Autozulieferers die Idee auf, eine Firmentypisierung zu organisieren - die Geschäftsführung war sofort bereit, die Kosten zu übernehmen: "Die Geschichte von Herrn Fritz und seinem genetischen Zwilling hat uns sehr gefreut. Wenn wir einen kleinen Beitrag zu noch mehr so schönen Erfolgen leisten können, dann ist es für uns selbstverständlich, dies zu tun", sagt Friedhelm Herb, einer der beiden Quin-Geschäftsführer über das Engagement in der Rutesheimer Zentrale des Unternehmens, das auch Standorte in Rumänien, Polen und China hat und insgesamt mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigt.
Fast 30 Prozent der Rutesheimer Belegschaft beteiligten sich nach Angaben der Personalreferentin Julia Marzschesky an der Aktion. Doch bei der DKMS eingetragen sind weit mehr. Denn schon vor der Firmenaktion seien viele Mitarbeiter typisiert gewesen, so dass jetzt insgesamt fast die Hälfte der Kollegen in der Datei eingetragen sei.
Das bedeutet freilich nicht, dass sie nun tatsächlich alle irgendwann als Stammzellenspender infrage kommen, wird ihr Kollege Alexander Fritz, den die DKMS bei der Firmentypisierung mit einer Urkunde beehrte. Wenn er und sein genetischer Zwilling wollen, können sie später Kontakt zueinander aufnehmen. Für zwei Jahre gilt allerdings erst einmal eine Kontaktsperre.
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