Zur Person FERTIG Ray Bradbury und das Kuriose

Thomas Klingenmaier, veröffentlicht am 21.08.2010

Autor:
Ray Bradbury kam am 22. August 1920 in Waukegan, Illinois zur Welt. Früh ein manischer Leser, hat er nach der Highschool aufs College verzichtet. Er sei überzeugt gewesen, hat Bradbury oft behauptet, alles für ihn Wichtige in den Regalen der öffentlichen Büchereien finden zu können. 1938 konnte er erste SF-Kurzgeschichten in Magazinen platzieren. Mit gutem Grund wehrt er sich allerdings dagegen, als Science-Fiction-Autor etikettiert zu werden. Seine Storys und Romane pendeln oft zwischen SF, Fantasy, Horror, Realismus und dem schlicht und faszinierend Kuriosen.


Werk:
Neben den "Mars-Chroniken" hat Bradbury noch etliche andere Kurzgeschichtensammlungen und Romane vorgelegt, die Klassikerstatus beanspruchen können. Dazu zählen "Der illustrierte Mann" (1951) , "Fahrenheit 451" (1953), "Die goldenen Äpfel der Sonne" und "Das Böse kommt auf leisen Sohlen" (1962). Seit den achtziger Jahren hat Bradbury den Schwarze-Serie-Krimis seiner Jugend, noch einer prägenden Leseerfahrung, mit mehreren Büchern gehuldigt, etwa mit "Der Tod ist ein einsames Geschäft" (1985).

Durchbruch:
"Die Mars-Chroniken" haben Ray Bradbury vom Heftchenschreiber zum Literaten befördert. Für eine spätere Ausgabe hat Jorge Luis Borges das Vorwort geschrieben.

Übersetzung:
Die Mars-Chroniken. Diogenes-Tb, 272 Seiten, 9,95 Euro.


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