Mit Unikaten gut behütet orientalisch süß genießen
Artikel aus der S-Ost vom 27.08.2010
Kaum betritt man das Designer-Geschäft Duda-Unikat in der Gablenberger Hauptstraße, könnte man glauben, man sei in Berlin, Paris oder London gelandet. Denn seit der Eröffnung im Juni finden Modeliebhaber hier ausgefallene Hüte und Mützen, wie man sie sonst nur auf roten Teppichen, in Modezeitschriften oder bei Pferderennen zu sehen bekommt. Von Fleece-Mützen über romantische Strohhüte bis hin zu modischen Mini-Hüten, so genannten Top Hats, die mit Haarnadeln befestigt werden - im Duda-Unikat findet sich für jeden Anlass die passende Kopfbekleidung. Zum Verkauf stehen außerdem Hanftaschen, Röcke, Ganzjahresmäntel, Schals und witzige Accessoires wie etwa Ringe, die aus Luftballons gefertigt sind.
Ihre Designerstücke - allesamt Unikate - stellt Andrea Fitz selbst her. Bei ihrer aktuellen Sommerkollektion setzt die Gablenbergerin vor allem auf Materialien wie Hanf, Jute, Stroh oder Knittertaft. Besonderen Wert legt sie auf die Qualität und Herkunft der jeweiligen Stoffe. Die Wolle kommt meist aus Italien, gerne verarbeitet Fitz aber auch japanisches Naturgarn. "Ich achte sehr auf hochwertige Materialien und kaufe meine Stoffe nur in bestimmten Läden", sagt sie. "Und meinen Kunden hier in Gablenberg gefällt es, dass die Kleidung handgemacht ist und in Deutschland produziert wird."
Mit ihrem eigenen Laden hat sich Andrea Fitz einen Jugendtraum erfüllt. Eine Ausbildung als Designerin habe sie zwar nicht, doch schon als Teenager habe sie sich das Nähen selbst beigebracht, erzählt sie. Nach zwei Berufsausbildungen, diversen Jobs im Service verschiedener Spitzenhotels und der Geburt ihrer beiden Kinder habe sie schließlich begonnen, Hüte und Mützen zu entwerfen. "Meinen Durchbruch hatte ich dann bei der Messe Dekumo vor ungefähr vier Jahren", so Fitz. "Schon damals waren die Leute begeistert von meinen Hüten, und ich beschloss, mehr daraus zu machen." Nachdem sie zu Hause nicht mehr ausreichend Platz zum Arbeiten hatte und weil sie ihre Mode nicht über Händler vertreiben wollte, entschied sie, ihr eigenes Geschäft in der Gablenberger Hauptstraße zu eröffnen. Ihrem Firmensitz will sie auch bei ihren künftigen Modenschauen treu bleiben. So plant sie für Anfang Oktober eine Schau an der Gablenberger Hauptstraße, bei der Überwege an Fußgängerampeln zum Laufsteg umfunktioniert werden sollen.
Die Resonanz ist Fitz zufolge positiv. "Man hat mich hier unheimlich freundlich aufgenommen, obwohl der Laden für hiesige Verhältnisse eher ungewöhnlich ist", sagt sie. "Und dass meine ausgefallenen Sachen bei den Gablenbergern so gut ankommen, freut mich besonders."
Den Geschmack der Anwohner will man auch in Minas Bäckerei treffen, die nur wenige hundert Meter von Duda-Unikat entfernt in der Libanonstraße zu finden ist. Die Geschwister Merry und Abdilmasih Bitar, Inhaber von Minas Bäckerei, haben ihr Geschäft im Juli eröffnet und bieten seither die unterschiedlichsten Sorten von Backwaren an - vom klassischen Hefezopf oder Laugenbrötchen bis hin zu Falafel, Anis-Brot und orientalischen Süßwaren.
Die Geschwister Bitar wurden in Syrien geboren, zogen aber bereits in ihrer Jugend mit den Eltern nach Nürtingen. Beide arbeiteten eine Zeit lang in einer Nürtinger Bäckerei, bis sie beschlossen, einen eigenen Laden zu eröffnen. Um ihrer syrischen und schwäbischen Heimat gleichermaßen gerecht zu werden, bieten Merry und Abdilmasih Bitar sowohl typisch deutsche als auch aramäische und orientalische Spezialitäten an. "Wir wollen ein kleines Stückchen Orient nach Stuttgart bringen", sagt Merry Bitar. "Deshalb hoffen wir, dass die Gablenberger auch die etwas exotischeren Backwaren mögen."
Auch bei der Einrichtung ihrer Bäckerei haben die Geschwister Bitar ihren eigenen Stil. Schon beim Betreten des Geschäfts fallen die steinernen Wände und die liebevollen Malereien auf, mit denen die Bäckerei dekoriert ist. Einen ruhigen Platz zum Kaffee trinken finden die Gablenberger an kleinen Bistrotischen. "Wer gerne Neues ausprobiert und Süßem nicht abgeneigt ist, dem empfehlen wir zum Kaffee ein Stück Sokse", so Abdilmasih Bitar. Das sei eine typisch aramäische Spezialität mit Kokos und Schokolade. Doch das genaue Rezept dafür wollen er und seine Schwester leider nicht verraten.
Ihre Designerstücke - allesamt Unikate - stellt Andrea Fitz selbst her. Bei ihrer aktuellen Sommerkollektion setzt die Gablenbergerin vor allem auf Materialien wie Hanf, Jute, Stroh oder Knittertaft. Besonderen Wert legt sie auf die Qualität und Herkunft der jeweiligen Stoffe. Die Wolle kommt meist aus Italien, gerne verarbeitet Fitz aber auch japanisches Naturgarn. "Ich achte sehr auf hochwertige Materialien und kaufe meine Stoffe nur in bestimmten Läden", sagt sie. "Und meinen Kunden hier in Gablenberg gefällt es, dass die Kleidung handgemacht ist und in Deutschland produziert wird."
Mit ihrem eigenen Laden hat sich Andrea Fitz einen Jugendtraum erfüllt. Eine Ausbildung als Designerin habe sie zwar nicht, doch schon als Teenager habe sie sich das Nähen selbst beigebracht, erzählt sie. Nach zwei Berufsausbildungen, diversen Jobs im Service verschiedener Spitzenhotels und der Geburt ihrer beiden Kinder habe sie schließlich begonnen, Hüte und Mützen zu entwerfen. "Meinen Durchbruch hatte ich dann bei der Messe Dekumo vor ungefähr vier Jahren", so Fitz. "Schon damals waren die Leute begeistert von meinen Hüten, und ich beschloss, mehr daraus zu machen." Nachdem sie zu Hause nicht mehr ausreichend Platz zum Arbeiten hatte und weil sie ihre Mode nicht über Händler vertreiben wollte, entschied sie, ihr eigenes Geschäft in der Gablenberger Hauptstraße zu eröffnen. Ihrem Firmensitz will sie auch bei ihren künftigen Modenschauen treu bleiben. So plant sie für Anfang Oktober eine Schau an der Gablenberger Hauptstraße, bei der Überwege an Fußgängerampeln zum Laufsteg umfunktioniert werden sollen.
Die Resonanz ist Fitz zufolge positiv. "Man hat mich hier unheimlich freundlich aufgenommen, obwohl der Laden für hiesige Verhältnisse eher ungewöhnlich ist", sagt sie. "Und dass meine ausgefallenen Sachen bei den Gablenbergern so gut ankommen, freut mich besonders."
Den Geschmack der Anwohner will man auch in Minas Bäckerei treffen, die nur wenige hundert Meter von Duda-Unikat entfernt in der Libanonstraße zu finden ist. Die Geschwister Merry und Abdilmasih Bitar, Inhaber von Minas Bäckerei, haben ihr Geschäft im Juli eröffnet und bieten seither die unterschiedlichsten Sorten von Backwaren an - vom klassischen Hefezopf oder Laugenbrötchen bis hin zu Falafel, Anis-Brot und orientalischen Süßwaren.
Die Geschwister Bitar wurden in Syrien geboren, zogen aber bereits in ihrer Jugend mit den Eltern nach Nürtingen. Beide arbeiteten eine Zeit lang in einer Nürtinger Bäckerei, bis sie beschlossen, einen eigenen Laden zu eröffnen. Um ihrer syrischen und schwäbischen Heimat gleichermaßen gerecht zu werden, bieten Merry und Abdilmasih Bitar sowohl typisch deutsche als auch aramäische und orientalische Spezialitäten an. "Wir wollen ein kleines Stückchen Orient nach Stuttgart bringen", sagt Merry Bitar. "Deshalb hoffen wir, dass die Gablenberger auch die etwas exotischeren Backwaren mögen."
Auch bei der Einrichtung ihrer Bäckerei haben die Geschwister Bitar ihren eigenen Stil. Schon beim Betreten des Geschäfts fallen die steinernen Wände und die liebevollen Malereien auf, mit denen die Bäckerei dekoriert ist. Einen ruhigen Platz zum Kaffee trinken finden die Gablenberger an kleinen Bistrotischen. "Wer gerne Neues ausprobiert und Süßem nicht abgeneigt ist, dem empfehlen wir zum Kaffee ein Stück Sokse", so Abdilmasih Bitar. Das sei eine typisch aramäische Spezialität mit Kokos und Schokolade. Doch das genaue Rezept dafür wollen er und seine Schwester leider nicht verraten.
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