Hintergrund Brustkrebsvorsorge
Susanne Donner und Klaus Zintz, veröffentlicht am 29.08.2010
Notwendigkeit:
Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter deutlich an. Das betrifft sowohl Neuerkrankungen als auch die Sterblichkeit.Eigenuntersuchung:
Keine Frau muss unverrichteter Dinge auf den nächsten Termin beim Frauenarzt warten. Sie kann sich regelmäßig selbst die Brust abtasten. Dabei sollte sie zunächst die Brüste im Spiegel betrachten und dabei auf mögliche Veränderungen der Form, der Größe oder der Haut achten. Die Aufmerksamkeit sollte sich vor allem auf ungewöhnliche Wölbungen, Dellen und Einstülpungen richten.Abtasten
Mit den Fingern der rechten flachen Hand wird die linke Brust abgetastet und vice versa. Beim Tasten die Finger achtsam auf und ab bewegen. Damit kein Bereich ausgespart wird, hilft es, die Brust wie einen Kuchen aufzuteilen und Stück für Stück abzutasten.Lymphknoten:
Danach folgt das Abtasten der Achselhöhle, in der die Lymphknoten sitzen. Bei Erkältung können sie leicht verdickt sein. Ab einer Größe von einem Zentimeter sollte ein Arzt konsultiert werden.Eigenbefund:
Bei weitem nicht alles, was sich eigenartig anfühlt oder ungewöhnlich aussieht, ist ein Tumor. Immer wieder spüren Frauen harmlose Zysten oder gutartige Knoten auf. Bei einem eigenartigen Tastbefund bittet man am besten unmittelbar um einen Termin beim Frauenarzt, um die Ursache abzuklären.Ultraschall:
Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin weist auf den Nutzen von Ultraschall hin. Demnach lässt sich so vor allem bei Frauen mit dichtem Brustgewebe Krebs entdecken, wenn der Tumor noch nicht tastbar und oft auch im Röntgenbild noch nicht sichtbar ist.Kommentare (0)
Anzeigen
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 158 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ digital
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.






