Duell der Magier
Die große Zaubershow für Computer-Nerds
Rupert Koppold, veröffentlicht am 02.09.2010
Filmbeschreibung
Du wirst ein berühmter Zauberer!", verspricht Merlins ehemaliger Lehrling Balthazar Blake dem neunjährigen Dave, einem schüchternen Schüler, der von allen gehänselt wird. So könnte ein Film für all jene beginnen, denen die Harry-Potter-Saga inzwischen zu düster, zu komplex, zu erwachsen geworden ist. Tatsächlich entwickelt sich dieses "Duell der Magier - trotz eines zehn Jahre verschlingenden Zeitsprungs - zum ironisch-poppigen Gegenstück der sich sehr ernst nehmenden Hogwarts-Mythologie. Wenn Blake (Nicolas Cage) und Dave (Jay Baruchel) - nun ein schmaler, blasser und immer noch schüchterner Physikstudent - dem potenziellen Weltvernichter Horvath (Alfred Molina) das Handwerk legen wollen, dann wird ganz New York zur Show-Arena, dann ist das Schleudern von Plasmakugeln, der Ritt auf stählernen Gargoyles oder das Wüten eines in Chinatown zum Monster mutierten Papierdrachen vor allem dies: fröhliches Herumlärmen!
Wobei Dave sich in diesem Film einerseits willig vom Weltenretter Blake dienstverpflichten lässt, andererseits aber auch mal Dienst einfach Dienst sein lässt, wenn es um ein Date mit der blonden Becky geht. Oder wenn er seine noch nicht voll entwickelten magischen Kräfte für private Zwecke (miss-)braucht, etwa um das Gewölbekellerlabor wegen Becky-Besuchs aufzuräumen, was zu einer netten und computerchoreografierten Hommage an Goethes "Zauberlehrling" führt ("Und nun komm, du alter Besen!").
Aber auch Horvath, der wie ein sinistrer Abgesandter von Old Europe wirkt, kann mit seinem Helfer nicht immer zufrieden sein, er muss mit einem großmäulig punkigen Kerl zusammenzaubern, dem der Stil wichtiger zu sein scheint als das Ergebnis. Doch zurück zu Dave, der die Disziplinen Weltretten und Becky-Erobern am Ende gleichzeitig ausführen muss. Da schaut man gern zu, wenn auch immer mit dem Bewusstsein, dass der Regisseur Jon Turteltaub ("Das Vermächtnis der Tempelritter") hier wieder einmal einen Fast-Food-Film gedreht hat, der nach dem Konsum keine nachhaltigeren Spuren in der Erinnerung hinterlassen dürfte.
Höchstens bei Jungs wie Dave. Denn für all diese Mathe-Physik-Computer-Nerds wird hier Trost und Rat mitgeliefert: Gebt nicht auf, auch ihr habt eine Chance bei den Mädels!
Wobei Dave sich in diesem Film einerseits willig vom Weltenretter Blake dienstverpflichten lässt, andererseits aber auch mal Dienst einfach Dienst sein lässt, wenn es um ein Date mit der blonden Becky geht. Oder wenn er seine noch nicht voll entwickelten magischen Kräfte für private Zwecke (miss-)braucht, etwa um das Gewölbekellerlabor wegen Becky-Besuchs aufzuräumen, was zu einer netten und computerchoreografierten Hommage an Goethes "Zauberlehrling" führt ("Und nun komm, du alter Besen!").
Aber auch Horvath, der wie ein sinistrer Abgesandter von Old Europe wirkt, kann mit seinem Helfer nicht immer zufrieden sein, er muss mit einem großmäulig punkigen Kerl zusammenzaubern, dem der Stil wichtiger zu sein scheint als das Ergebnis. Doch zurück zu Dave, der die Disziplinen Weltretten und Becky-Erobern am Ende gleichzeitig ausführen muss. Da schaut man gern zu, wenn auch immer mit dem Bewusstsein, dass der Regisseur Jon Turteltaub ("Das Vermächtnis der Tempelritter") hier wieder einmal einen Fast-Food-Film gedreht hat, der nach dem Konsum keine nachhaltigeren Spuren in der Erinnerung hinterlassen dürfte.
Höchstens bei Jungs wie Dave. Denn für all diese Mathe-Physik-Computer-Nerds wird hier Trost und Rat mitgeliefert: Gebt nicht auf, auch ihr habt eine Chance bei den Mädels!
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