Hintergrund Reaktoren auf dem Prüfstand

StZ, veröffentlicht am 16.02.2011

Ausstieg
Mit der Änderung des Atomausstieges hat die schwarz-gelbe Bundesregierung im Herbst die Laufzeit der Kernkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre verlängert. Die älteren Meiler dürfen acht Jahre länger laufen, die jüngeren 14 Jahre. Geregelt wird dies über die Strommenge, die jeder einzelnen Anlage zugebilligt wurde.



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Nachrüstung
Mit der Verlängerung verbunden sind höhere Sicherheitsanforderungen. Pro Reaktor werden die Aufwendungen dafür auf einen dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Deswegen kann es sich für die Energiekonzerne lohnen, ältere Meiler stillzulegen und die Strommenge auf modernere zu übertragen. Eine solche Übertragung ist nach dem Atomgesetz problemlos möglich.


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