Eine Stube für hungrige und durstige Kraxler
Artikel aus der vom 23.02.2011
Es ist das erste, was Autofahrer sehen, wenn sie von der Autobahn abfahren - der Freizeitpark mit Hochseilgarten und Mini-Golf an der Straße zwischen Rutesheim und Perouse. Hier soll die Besucher noch in diesem Jahr die "Kraxelstube", eine neue Gaststätte mit Biergarten empfangen. Der Technische Ausschuss des Rutesheimer Gemeinderates hat am Montag den Bauantrag der Betreiberfamilie Bartelmeß einstimmig gebilligt.
Die jetzige Gaststätte stammt noch aus der Zeit, als der Minigolf-Platz ein Insidertipp war. Seit dem Start des auf drei Hektar Wald angelegten Hochseilgartens im April 2009 entspricht sie nicht mehr dem Kundenstrom. "Wir haben in den letzten Jahren zwar die bestehenden Gebäude umgebaut und erneuert, doch das reicht inzwischen nicht mehr aus", sagt Heiko Bartelmeß, der sich mit seinem Bruder Sven die Geschäftsführung des Freizeitparks teilt. "Deshalb haben wir uns für einen Neubau entschlossen."
Das Vorhaben wurde nun den Mitgliedern des Technischen Ausschusses vorgestellt. Geplant ist, die gegenwärtige Küche, die Kassenausgabe, den Biergarten und die Lagerräume abzureißen. An deren Stelle soll eine neue Gaststätte, die "Kraxelstube" errichtet werden. Nördlich der Gaststätte ist zudem ein großer Biergarten vorgesehen. Mit den beiden Vorhaben verbunden ist auch ein Ausbau des anschließenden Parkplatzes um 40 Stellplätze. Dadurch fallen zwar vier bereits bestehende Parkplätze weg, doch laut dem städtischem Bauamt wären sowieso nur 32 zusätzliche Parkplätze notwendig gewesen.
Der Gaststättenneubau soll in rustikaler Holzbauweise errichtet werden. Auf zwei Ebenen können dann 197 Sitzplätze für die Gäste angeboten werden. Zudem ist ein Bühnenbereich vorgesehen - für Livemusik. "Es wird keine Überschneidung von Musikangeboten mit dem Uhlenspiegel geben", stellte der Bürgermeister Dieter Hofmann klar. "Die Gaststätte wird im Gegensatz zu dem Hochseilgarten und der Minigolf-Anlage das ganze Jahr über geöffnet sein", so der Geschäfstführer Heiko Bartelmeß. Der Biergarten soll überdacht werden und 168 Gästen Platz bieten. Ebenfalls Teil des Bauantrags ist ein kleiner Holzunterstand beim Hochseilgarten, wo die Kletterer bei Regen Schutz finden können. Noch zu klären sei die Löschwasserversorgung für einen so großen Betrieb, hieß es am Montag von Seiten des Bauamtes. Auch will man nicht zwei, sondern nur eine Werbeanlage zulassen und die soll bedeutend kleiner ausfallen, als im Bauantrag dargestellt. Da alles im Bestand über die Bühne gehe und keine Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild vorgenommen werden, stehe dem Bauvorhaben nichts im Wege, urteilte das städtische Bauamt.
Das befanden auch die Mitglieder des Ausschusses so. Ulrich Servay (UBR) begrüßte es, dass der Eingang in Zukunft etwas weiter weg von der Straßenkreuzung liegen werde. Der Gabl-Fraktionsvorsitzende Fritz Schlicher regte an "sich hier auch etwas Ordentliches für die Radfahrer einfallen zu lassen". Der Bürgermeister Hofmann versprach, dass zumindest eine Radwegkreuzung markiert werde.
"Nach den Sommerferien wird die Minigolf-Anlage geschlossen und wir beginnen mit den Bauarbeiten für die Gaststätte", sagte der Geschäftsführer. Der Betrieb im Hochseilgarten werde noch weiter laufen. Die Holzbauweise werde es möglich machen, dass der Neubau bis Weihnachten 2011 steht, ist Heiko Bartelmeß überzeugt. Den Bürgermeister freut es, dass für den Bau altes Holz verwendet werden soll. "Das macht es überhaupt nicht billiger, aber die Optik ist besser", meinte Hofmann.
Die jetzige Gaststätte stammt noch aus der Zeit, als der Minigolf-Platz ein Insidertipp war. Seit dem Start des auf drei Hektar Wald angelegten Hochseilgartens im April 2009 entspricht sie nicht mehr dem Kundenstrom. "Wir haben in den letzten Jahren zwar die bestehenden Gebäude umgebaut und erneuert, doch das reicht inzwischen nicht mehr aus", sagt Heiko Bartelmeß, der sich mit seinem Bruder Sven die Geschäftsführung des Freizeitparks teilt. "Deshalb haben wir uns für einen Neubau entschlossen."
Das Vorhaben wurde nun den Mitgliedern des Technischen Ausschusses vorgestellt. Geplant ist, die gegenwärtige Küche, die Kassenausgabe, den Biergarten und die Lagerräume abzureißen. An deren Stelle soll eine neue Gaststätte, die "Kraxelstube" errichtet werden. Nördlich der Gaststätte ist zudem ein großer Biergarten vorgesehen. Mit den beiden Vorhaben verbunden ist auch ein Ausbau des anschließenden Parkplatzes um 40 Stellplätze. Dadurch fallen zwar vier bereits bestehende Parkplätze weg, doch laut dem städtischem Bauamt wären sowieso nur 32 zusätzliche Parkplätze notwendig gewesen.
Der Gaststättenneubau soll in rustikaler Holzbauweise errichtet werden. Auf zwei Ebenen können dann 197 Sitzplätze für die Gäste angeboten werden. Zudem ist ein Bühnenbereich vorgesehen - für Livemusik. "Es wird keine Überschneidung von Musikangeboten mit dem Uhlenspiegel geben", stellte der Bürgermeister Dieter Hofmann klar. "Die Gaststätte wird im Gegensatz zu dem Hochseilgarten und der Minigolf-Anlage das ganze Jahr über geöffnet sein", so der Geschäfstführer Heiko Bartelmeß. Der Biergarten soll überdacht werden und 168 Gästen Platz bieten. Ebenfalls Teil des Bauantrags ist ein kleiner Holzunterstand beim Hochseilgarten, wo die Kletterer bei Regen Schutz finden können. Noch zu klären sei die Löschwasserversorgung für einen so großen Betrieb, hieß es am Montag von Seiten des Bauamtes. Auch will man nicht zwei, sondern nur eine Werbeanlage zulassen und die soll bedeutend kleiner ausfallen, als im Bauantrag dargestellt. Da alles im Bestand über die Bühne gehe und keine Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild vorgenommen werden, stehe dem Bauvorhaben nichts im Wege, urteilte das städtische Bauamt.
Das befanden auch die Mitglieder des Ausschusses so. Ulrich Servay (UBR) begrüßte es, dass der Eingang in Zukunft etwas weiter weg von der Straßenkreuzung liegen werde. Der Gabl-Fraktionsvorsitzende Fritz Schlicher regte an "sich hier auch etwas Ordentliches für die Radfahrer einfallen zu lassen". Der Bürgermeister Hofmann versprach, dass zumindest eine Radwegkreuzung markiert werde.
"Nach den Sommerferien wird die Minigolf-Anlage geschlossen und wir beginnen mit den Bauarbeiten für die Gaststätte", sagte der Geschäftsführer. Der Betrieb im Hochseilgarten werde noch weiter laufen. Die Holzbauweise werde es möglich machen, dass der Neubau bis Weihnachten 2011 steht, ist Heiko Bartelmeß überzeugt. Den Bürgermeister freut es, dass für den Bau altes Holz verwendet werden soll. "Das macht es überhaupt nicht billiger, aber die Optik ist besser", meinte Hofmann.
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