Cebit Wolkige Zukunftsperspektiven
Ricarda Stiller, veröffentlicht am 01.03.2011
Hannover - Zweifel an der Sicherheit und das Unbehagen, wichtige Daten nicht auf dem eigenen Rechner, sondern irgendwo auf fremden Servern abzulegen – das sind die Gründe, die von jenen genannt werden, die Cloud Computing ablehnen. Hinzu kommt, dass viele Nutzer gar nicht wissen, was Cloud Computing eigentlich bedeutet. Nur jeder achte Internet-Nutzer, so das Ergebnis einer Umfrage, kennt den Begriff. Und mit der Übersetzung "Rechnen in der Wolke" kommt man auch nicht weiter. Die "Wolke Internet" kennt man inzwischen. Da fragt keiner mehr, woher die Informationen kommen. Eine schnelle Verbindung und ein schickes, möglichst mobiles Endgerät sind das, was die Kunden interessiert.
Hat ein mittelständisches Unternehmen eine eigene IT-Infrastruktur, so muss diese immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Speicherplatz wird fast immer zu viel bereitgehalten. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), spricht in Hannover von einer Auslastung von etwa 12 bis 13 Prozent. Der Rest bleibe ungenutzt.
Hieran knüpft Cloud Computing an. Branchenriesen wie Amazon oder Google hatten derart viel Rechnerkapazitäten frei, dass sie daraus ein Geschäftsmodell entwickelt haben und ihre Ressourcen anbieten. Beim Cloud Computing können sowohl der Speicherplatz als auch Programmbausteine je nach Bedarf gebucht werden. Abgerechnet wird nach tatsächlichem Nutzen. Das ist vor allem für kleinere und mittlere Betriebe verlockend. IT-Leistungen werden in Echtzeit über das Netz bereitgestellt, Programme lassen sich flexibel anpassen und Dateien sind gemeinsam nutzbar. Auch Microsoft will das Thema Cloud Computing in diesem Jahr groß herausbringen. Mit seinen Live-Diensten bietet Microsoft bereits interessante Angebote für Privatkunden. Musik, Filme, Spiele – alles kann in dem Moment aus der Wolke heraus genutzt werden, in dem es gewünscht wird.
Die Fernsehserie "Verbotene Liebe" wird beispielsweise über die Cloud-basierte Plattform Azure produziert. Im Grunde ist die Funktionalität so, als würden alle Daten auf einem Firmenserver liegen. Alle Mitarbeiter können sich hier in der gleichen Arbeitsumgebung bewegen und von jedem Ort der Welt aus darauf zugreifen. So sieht jeder Beteiligte die aktuellste Fassung der einzelnen Folgen. Auch dann, wenn sie noch nicht fertig bearbeitet sind.
Alle Artikel anzeigen
Und in der Tat, ohne einen schnellen und sicheren Zugang zum Internet funktioniert auch Cloud Computing nicht. Eine stabile Internetverbindung gehört heute in der zivilisierten Welt ganz selbstverständlich zur Infrastruktur wie Wasser, Strom, öffentliche Verkehrsmittel und Straßen. Immer mehr Firmen lassen sich auf das Thema Cloud Computing ein. Neben der Möglichkeit, von überall und mit den unterschiedlichsten Endgeräten auf die eigenen Daten zugreifen zu können, ist es vor allem eine Kostenfrage.
Hat ein mittelständisches Unternehmen eine eigene IT-Infrastruktur, so muss diese immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Speicherplatz wird fast immer zu viel bereitgehalten. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), spricht in Hannover von einer Auslastung von etwa 12 bis 13 Prozent. Der Rest bleibe ungenutzt.
Speicherplatz nach Bedarf
Hieran knüpft Cloud Computing an. Branchenriesen wie Amazon oder Google hatten derart viel Rechnerkapazitäten frei, dass sie daraus ein Geschäftsmodell entwickelt haben und ihre Ressourcen anbieten. Beim Cloud Computing können sowohl der Speicherplatz als auch Programmbausteine je nach Bedarf gebucht werden. Abgerechnet wird nach tatsächlichem Nutzen. Das ist vor allem für kleinere und mittlere Betriebe verlockend. IT-Leistungen werden in Echtzeit über das Netz bereitgestellt, Programme lassen sich flexibel anpassen und Dateien sind gemeinsam nutzbar. Auch Microsoft will das Thema Cloud Computing in diesem Jahr groß herausbringen. Mit seinen Live-Diensten bietet Microsoft bereits interessante Angebote für Privatkunden. Musik, Filme, Spiele – alles kann in dem Moment aus der Wolke heraus genutzt werden, in dem es gewünscht wird.
Die Fernsehserie "Verbotene Liebe" wird beispielsweise über die Cloud-basierte Plattform Azure produziert. Im Grunde ist die Funktionalität so, als würden alle Daten auf einem Firmenserver liegen. Alle Mitarbeiter können sich hier in der gleichen Arbeitsumgebung bewegen und von jedem Ort der Welt aus darauf zugreifen. So sieht jeder Beteiligte die aktuellste Fassung der einzelnen Folgen. Auch dann, wenn sie noch nicht fertig bearbeitet sind.
Kommentare (0)
Weitere Artikel
Alle Artikel anzeigen
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 408 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ digital
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.



