Leonberger Kreiszeitung
Renningen
Der Verkehr rollt-aber nur bis Magstadt
veröffentlicht am 05.12.2011
Der Bau der B 464 hat sich lange hinausgezogen. Der offizielle Baustart erfolgte 2005, doch erst im Juli 2009 wurde mit dem Bau dann auch wirklich begonnen. Das Regierungspräsidium (RP) begründete die Verzögerung damals schon mit den komplizierten Planungen und Problemen mit dem Untergrund. Die erste Teilstrecke von Dagersheim nach Maichingen konnte dann ein halbes Jahr später als geplant im Juli 2010 für den Verkehr frei gegeben werden.
"Die Umbauarbeiten am Knotenpunkt zwischen Darmsheim und Sindelfingen waren umfangreicher als angenommen. Außerdem kam der lange Winter dazwischen", hatte das RP die erneute Verzögerung beim Bau der insgesamt 7,2 Kilometer langen Trasse bis Renningen begründet.
Die Bagger für den zweiten Bauabschnitt zwischen Maichingen und Magstadt waren dann wiederum mit einer Verzögerung im November 2010 angerollt. Die Arbeiten des zehn Millionen Euro teuren Teilstücks sollten ursprünglich vier Monate früher beginnen. Doch wegen der langwierigen Planung des parallel laufenden Bauprojekts der S-Bahn 60 von Böblingen nach Renningen und erneut aktualisierter Verkehrsprognosen waren die Entwürfe wieder in den Papierkorb gewandert.
Ob der Ausbau wie geplant nächsten Jahres fertig sein wird, ist äußerst fraglich. Die Überlegungen für den Lückenschluss der B 464 an die B295 sind immer noch nicht abgeschlossen. Zuletzt hatten sich der Regierungspräsident Schmalzl, der Landrat Bernhard und die Rathauschefs aus Renningen, Leonberg und Magstadt getroffen, um hinter verschlossenen Türen über einzelne Varianten zu sprechen. Schmalzl und dessen Mitarbeiter stellten acht Alternativen vor, wie der neue Abschnitt an das Geflecht aus Kreis- und Gemeindestraßen südlich von Renningen angeschlossen werden kann. Das Fazit: es gibt weiterhin viel Klärungsbedarf bei dem komplexen Projekt.
Erstmals lagen vor zwei Wochen auch Kostenschätzungen für den Lückenschluss auf dem Tisch. Die Planer haben Varianten berechnet, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro kosten. Die Kosten kommen noch zu den rund 44 Millionen Euro hinzu, die für die gesamte Trasse zwischen Dagersheim und Renningen veranschlagt werden.
Manche Vorschläge zur Herstellung des Lückenschlusses haben jedoch ihre Tücken. Bei einer Variante müsste an der Abzweigung Richtung Warmbronn eine zusätzliche Kreuzung geschaffen werden. Deshalb werde es auf jeden Fall ein weiteres Treffen geben, hatte jüngst das RP erklärt. Auch eine Infoveranstaltung für die Bürger sei geplant. Danach wolle sich der Bund im nächsten Jahr entscheiden.
Zuvor will das Landratsamt eine weitere Verkehrszählung machen und aktuelle Daten liefern. Bisherige Schätzungen gehen davon aus, dass eines Tages bis zu 40000 Fahrzeuge täglich über die neue B 464 rollen werden. Dann nämlich, wenn die Autobahn 81 auf sechs Spuren verbreitert wird und der Verkehr dadurch zunimmt.
Die Bagger für den zweiten Bauabschnitt zwischen Maichingen und Magstadt waren dann wiederum mit einer Verzögerung im November 2010 angerollt. Die Arbeiten des zehn Millionen Euro teuren Teilstücks sollten ursprünglich vier Monate früher beginnen. Doch wegen der langwierigen Planung des parallel laufenden Bauprojekts der S-Bahn 60 von Böblingen nach Renningen und erneut aktualisierter Verkehrsprognosen waren die Entwürfe wieder in den Papierkorb gewandert.
Ob der Ausbau wie geplant nächsten Jahres fertig sein wird, ist äußerst fraglich. Die Überlegungen für den Lückenschluss der B 464 an die B295 sind immer noch nicht abgeschlossen. Zuletzt hatten sich der Regierungspräsident Schmalzl, der Landrat Bernhard und die Rathauschefs aus Renningen, Leonberg und Magstadt getroffen, um hinter verschlossenen Türen über einzelne Varianten zu sprechen. Schmalzl und dessen Mitarbeiter stellten acht Alternativen vor, wie der neue Abschnitt an das Geflecht aus Kreis- und Gemeindestraßen südlich von Renningen angeschlossen werden kann. Das Fazit: es gibt weiterhin viel Klärungsbedarf bei dem komplexen Projekt.
Erstmals lagen vor zwei Wochen auch Kostenschätzungen für den Lückenschluss auf dem Tisch. Die Planer haben Varianten berechnet, die zwischen zehn und 20 Millionen Euro kosten. Die Kosten kommen noch zu den rund 44 Millionen Euro hinzu, die für die gesamte Trasse zwischen Dagersheim und Renningen veranschlagt werden.
Manche Vorschläge zur Herstellung des Lückenschlusses haben jedoch ihre Tücken. Bei einer Variante müsste an der Abzweigung Richtung Warmbronn eine zusätzliche Kreuzung geschaffen werden. Deshalb werde es auf jeden Fall ein weiteres Treffen geben, hatte jüngst das RP erklärt. Auch eine Infoveranstaltung für die Bürger sei geplant. Danach wolle sich der Bund im nächsten Jahr entscheiden.
Zuvor will das Landratsamt eine weitere Verkehrszählung machen und aktuelle Daten liefern. Bisherige Schätzungen gehen davon aus, dass eines Tages bis zu 40000 Fahrzeuge täglich über die neue B 464 rollen werden. Dann nämlich, wenn die Autobahn 81 auf sechs Spuren verbreitert wird und der Verkehr dadurch zunimmt.
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