Leonberger Kreiszeitung
Leonberg
Bosch-Spatenstich im Frühjahr?
Peter Meuer , veröffentlicht am 20.12.2011
Die ersten Bauanträge von Bosch für die verschiedenen Gebäude - Werkstätten, Lager für Chemikalien und so fort-dürften schon im Renninger Rathaus eintrudeln, noch bevor der Bebauungsplan ganz in trockenen Tüchern ist. "Solche Bauanträge zu bearbeiten dauert ja auch seine Zeit", erklärte Faißt. "Damit kann man parallel anfangen", sagte der Schultes, der darauf hinwies, dass die Mitarbeiter seiner Verwaltung ob der zahlreichen Aufgaben derzeit harte Arbeit leisten würden. "Aber das müssen wir jetzt durchbolzen", so Faißt.
Immerhin: gemeinsam mit dem Gemeinderat hat die Verwaltung nun eine weitere wichtige Hürde genommen. Während der Sitzung am Montagabend billigte das Gremium einstimmig den Entwurf des Bebauungsplans und passte zudem den Flächennutzungsplan entsprechend an. Die Firma Bosch und die Stadt haben den Bebauungsplan eng miteinander abgestimmt, er ist auf die Bedürfnisse des Automobilzulieferers zugeschnitten.
"Zwölf beteiligte Büros müssen koordiniert werden, 15 Gutachten gibt es", betonte der Architekt Gerd Baldauf, dessen Büro in Stuttgart die Planungsarbeiten im Auftrag der Stadt erledigt, gegenüber den Räten und Besuchern im Bürgerhaus. In den Kernpunkten habe sich dann auch nicht viel geändert gegenüber dem Vorentwurf, den Bosch und die Stadt im Sommer der Öffentlichkeit im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt hatten.
In Details wurden Flächen im Plan anders zugeschnitten. Auch bekräftigten die Planer, die Natur schonen zu wollen. Beispielsweise soll weniger Wald als ursprünglich angedacht den Motorsägen zum Opfer fallen: Im Nordwesten des Gebiets bleiben viele Bäume stehen. Sie dienen als Lebensraum für Haselmäuse (siehe Artikel links). Auch forderten die übergeordneten Behörden, den Flächenverbrauch zu begrenzen. Nun baut Bosch dreistöckige Parkdecks.
Das knapp 100 Hektar große Gebiet ist grob in drei große "Sonderrechtszonen" unterteilt. Eine grenzt im Norden an den Hartwald, eine weitere im Süden an die Kreisstraße, die dritte verbindet die Zonen in der Mitte. Das eigentliche Forschungs- und Entwicklungszentrum soll auf einem kreisförmigen Gelände entstehen, umgeben von verschiedenen Parkmöglichkeiten. Die Zonen markieren die Bauabschnitte, wobei Bosch im Norden beginnen will. Hier könnten bis Ende 2013 die ersten Gebäude samt dem landschaftsprägenden 60-Meter-Turm emporwachsen, der künftig den Eingang zum Zentrum markiert. Nach Süden hin werden die Gebäude niedriger, stehen weniger dicht. Im mittleren Gebiet werden zunächst weiter die Fallschirmspringer des Kommandos Spezialkräfte üben dürfen-Hier soll zuletzt gebaut werden.
"Zwölf beteiligte Büros müssen koordiniert werden, 15 Gutachten gibt es", betonte der Architekt Gerd Baldauf, dessen Büro in Stuttgart die Planungsarbeiten im Auftrag der Stadt erledigt, gegenüber den Räten und Besuchern im Bürgerhaus. In den Kernpunkten habe sich dann auch nicht viel geändert gegenüber dem Vorentwurf, den Bosch und die Stadt im Sommer der Öffentlichkeit im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt hatten.
In Details wurden Flächen im Plan anders zugeschnitten. Auch bekräftigten die Planer, die Natur schonen zu wollen. Beispielsweise soll weniger Wald als ursprünglich angedacht den Motorsägen zum Opfer fallen: Im Nordwesten des Gebiets bleiben viele Bäume stehen. Sie dienen als Lebensraum für Haselmäuse (siehe Artikel links). Auch forderten die übergeordneten Behörden, den Flächenverbrauch zu begrenzen. Nun baut Bosch dreistöckige Parkdecks.
Das knapp 100 Hektar große Gebiet ist grob in drei große "Sonderrechtszonen" unterteilt. Eine grenzt im Norden an den Hartwald, eine weitere im Süden an die Kreisstraße, die dritte verbindet die Zonen in der Mitte. Das eigentliche Forschungs- und Entwicklungszentrum soll auf einem kreisförmigen Gelände entstehen, umgeben von verschiedenen Parkmöglichkeiten. Die Zonen markieren die Bauabschnitte, wobei Bosch im Norden beginnen will. Hier könnten bis Ende 2013 die ersten Gebäude samt dem landschaftsprägenden 60-Meter-Turm emporwachsen, der künftig den Eingang zum Zentrum markiert. Nach Süden hin werden die Gebäude niedriger, stehen weniger dicht. Im mittleren Gebiet werden zunächst weiter die Fallschirmspringer des Kommandos Spezialkräfte üben dürfen-Hier soll zuletzt gebaut werden.
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