Yoko

Ein verirrter Yeti mit Kuschelfaktor

Ina Hochreuther, veröffentlicht am 16.02.2012
Filmbeschreibung
Lebewesen lassen sich mit der Kraft der Gedanken erschaffen. Das versichert ein tibetischer Mönch im Himalaja seinen Zöglingen. Auch für den Yeti gelte das, einen Schutzgeist der Kinder und Tiere. Die zehnjährige Pia findet so einen Yeti in ihrem Baumhaus mitten im süddeutschen Sommer. Ein fieser, aber tollpatschiger Tierfänger sowie ein sensationsgieriger Zoodirektor sind dem Yeti auf den Fersen.

Nach den Büchern von Knister, dem "Hexe Lilli"-Erfolgsautor, hat die erfahrene Kinderfilmregisseurin Franziska Buch ("Emil und die Detektive") nun "Yoko" inszeniert. Sie bietet eine harmonische – sprich kantenlose – kindgerechte Mischung aus Abenteuer, fantastischen Elementen und Slapstickeinlagen. Im Mittelpunkt steht der kleine Yeti mit hohem Identifikations- und Kuschelfaktor. Mal tanzt er übermütig zu Pias Musik, futtert heimlich die Kühltruhe leer oder ist selbst schutzbedürftig. Dann wieder wirkt er wie ein weiser guter Geist.

Ein mit Liebe zum inszenatorischen Detail aufwendig produzierter Kinderfilm ist "Yoko" geworden. Bei einer Premierenvorstellung jedenfalls lautete die häufigste Nachfrage der lieben Kleinen an Franziska Buch zu vielen Szenen: "Ist das echt?"
 
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