Französisch für Anfänger
Es lebe die Teenagerliebe
Ina Hochreuther, veröffentlicht am 08.06.2006
Filmbeschreibung
Wie war das eigentlich damals in der Schulzeit mit dem ersten Verliebtsein und der damit einhergehenden verflixten Unsicherheit? Wer"s vergessen haben sollte, kann in dem vergnüglichen deutschen Spielfilm "Französisch für Anfänger" seine Erinnerungen auffrischen. Das Kinodebüt des neunundzwanzig Jahre jungen Regisseurs und Drehbuchautors Christian Ditter spielt zwar unter Jugendlichen von heute und wird mit Partymusik der Gruppe Wir sind Helden untermalt, doch das Gefühlsdurcheinander erweist sich als zeitlos.
Der schüchterne Henrik (François Göske) schwärmt für Valerie (Paula Schramm). Er verscherzt sich deren Sympathie aber sofort durch voreiliges Lästern über Franzosen, denn das Mädchen ist nicht nur frankophil, sondern selbst Halbfranzösin. Auch wenn Henriks cooler Freund Johannes (Lennard Bertzbach) ihn für total bekloppt hält, ziehen die beiden Jungs dann doch mit in den Schüleraustausch nach Frankreich.
Mittendrin in der gewöhnungsbedürftigen Truppe Chansons schmetternder junger Streber steckt natürlich die angebetete Valerie. Und der anfänglich spöttische Johannes begeistert sich nun zunehmend fürs Engagement im Schüleraustausch: Gib Jugendlichen eine sinnvolle Aufgabe, verkündet der Film optimistisch, und sie machen etwas daraus.
Viel Witz sprudelt aus dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher kultureller Gewohnheiten. Henrik kämpft mit der französischen Art des Bettenbeziehens, während es seine Gastfamilie amüsiert, dass er - typisch deutsch und gründlich, kein Rest soll bleiben - den Teller zum Suppelöffeln schräg hält.
Sehr authentisch spielt François Göske ("Das fliegende Klassenzimmer") den in Liebesdingen noch linkischen Jugendlichen, ohne dabei die Figur je der Lächerlichkeit preiszugeben. Nachdem das Drehbuch dem zukünftigen Paar Stein um Stein beziehungsweise unglückliche Zufälle in den Weg gelegt hat, ergeht es sich zum Schluss noch in leicht übertriebener Action. Der minderjährige Henrik jagt mit einem gekaperten Bus der geliebten Valerie hinterher, um sich ihr endlich zu offenbaren. Die überaus toleranten erwachsenen Franzosen im Film beklatschen den Einsatz in Sachen Liebe natürlich. Stimmen wir mit ein: Vive l"amour!
Der schüchterne Henrik (François Göske) schwärmt für Valerie (Paula Schramm). Er verscherzt sich deren Sympathie aber sofort durch voreiliges Lästern über Franzosen, denn das Mädchen ist nicht nur frankophil, sondern selbst Halbfranzösin. Auch wenn Henriks cooler Freund Johannes (Lennard Bertzbach) ihn für total bekloppt hält, ziehen die beiden Jungs dann doch mit in den Schüleraustausch nach Frankreich.
Mittendrin in der gewöhnungsbedürftigen Truppe Chansons schmetternder junger Streber steckt natürlich die angebetete Valerie. Und der anfänglich spöttische Johannes begeistert sich nun zunehmend fürs Engagement im Schüleraustausch: Gib Jugendlichen eine sinnvolle Aufgabe, verkündet der Film optimistisch, und sie machen etwas daraus.
Viel Witz sprudelt aus dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher kultureller Gewohnheiten. Henrik kämpft mit der französischen Art des Bettenbeziehens, während es seine Gastfamilie amüsiert, dass er - typisch deutsch und gründlich, kein Rest soll bleiben - den Teller zum Suppelöffeln schräg hält.
Sehr authentisch spielt François Göske ("Das fliegende Klassenzimmer") den in Liebesdingen noch linkischen Jugendlichen, ohne dabei die Figur je der Lächerlichkeit preiszugeben. Nachdem das Drehbuch dem zukünftigen Paar Stein um Stein beziehungsweise unglückliche Zufälle in den Weg gelegt hat, ergeht es sich zum Schluss noch in leicht übertriebener Action. Der minderjährige Henrik jagt mit einem gekaperten Bus der geliebten Valerie hinterher, um sich ihr endlich zu offenbaren. Die überaus toleranten erwachsenen Franzosen im Film beklatschen den Einsatz in Sachen Liebe natürlich. Stimmen wir mit ein: Vive l"amour!
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Highlights am 11.02.
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