11:21 Schwarz-Gelb sorgt sich um Kosten der Energiewende »
Berlin - In der schwarz-gelben Koalition wächst die Sorge, dass die Kosten der Energiewende aus dem Ruder laufen. Es werde teurer für den Bürger", sagte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle der "Welt". Gebraucht würden über 4000 Kilometer neue Stromleitungen sowie Gaskraftwerke. Schon jetzt merkten die Leute, dass die Stromrechnung nach oben gehe. Bundesumweltminister Peter Altmaier war zu Pfingsten bemüht, Spekulationen im Keim zu ersticken, angesichts der Probleme könne die Regierung den Fahrplan zum Atomausstieg bis 2022 infrage stellen.
11:17 Tadic will Regierungschef Serbiens werden »
Belgrad - Der als serbischer Staatspräsident abgewählte Boris Tadic will Regierungschef seines Landes werden. Er sei bereit, das Amt des Premiers zu übernehmen, sagte Tadic der Belgrader Zeitung "Novosti". Seine DS-Partei werde wieder eine Koalition mit ihren bisherigen Koalitionspartnern, den Sozialisten, bilden. Der SPS-Vorsitzende Ivica Dacic kündigte seinerseits an, mit Tadic an der Spitze eine neue Koalitionsregierung zu bilden.
11:13 Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari »
Monte Carlo - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat Berichte über einen Vorvertrag mit Ferrari dementiert. Er habe nichts unterschrieben, sagte der Red-Bull-Fahrer dem Fachmagazin "Auto, Motor und Sport". Zuvor hatten die britischen Blätter "Sunday Times" und "Independent on Sunday" übereinstimmend berichtet, Vettel habe der Scuderia eine Zusage für 2014 und weitere Jahre gegeben. Bedingung für den Wechsel sei, dass Ferrari ein titelfähiges Auto habe.
11:11 Keine Nachrichten in Griechenland - Journalisten streiken »
Athen - Aus Protest gegen Entlassungen und verspätete Löhne sind die griechischen Journalisten in einen 24-stündigen Streik getreten. Im Radio und Fernsehen gab es seit 06.00 Uhr Ortszeit keine Nachrichten- und Informationssendungen mehr. Morgen sollen dann auch keine Zeitungen erscheinen. Zu dem Streik hatte der Journalistenverband aufgerufen. Hunderte Kollegen seien arbeitslos. Andere würden seit Monaten nicht mehr bezahlt, sagte der Präsident des Journalistenverbandes, Dimitris Trimis, der dpa.
11:09 Hilfsorganisationen fordern von G20-Staaten Kampf gegen den Hunger »
Berlin - Entwicklungsorganisationen haben die großen Industrie- und Schwellenländer der G20-Gruppe zu einem entschlossen Einsatz gegen den Hunger in der Welt ermahnt. Besonders Deutschland müsse beim nächsten Gipfel dafür sorgen, dass dies ein Dauerthema der G20 werde. Das sagte der Gesundheitsexperte der Entwicklungsorganisation World Vision, Marwin Meier, der dpa. Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich am 18. und 19. Juni im mexikanischen Los Cabos.