G8 in der Diskussion
Zu viele Gymnasiasten sind ein Problem
Renate Allgöwer, aus der StZ vom 7. Februar 2008, veröffentlicht am 06.02.2008
Kommentare
w,
26.01.2009 19:52
dad
Arwed Emminghaus,
16.04.2008 21:39
Es ist und bleibt, wie es ist:
Kinder sind Kinder und ihre Ausbildung und Erziehung muss deshalb den physischen und physiologischen Bedingungen gerecht werden, die eine Kindheit nun eben mal mit sich bringt. Das braucht Zeit und ist zu einem Großteil von Eltern zu leisten. Keine noch so optimierte Form von Schule kann dies ersetzen. Das G8 ist definitv der Schuss in die falsche Rictung. Die guten Ansätze im inhaltlichen Bereich werden gleich wieder kompensiert durch Kürzung um ein Schuljahr.
Wir brauchen keine Ausdünnun des jetzigen Lehrplans oder die Abschaffung der Hausaufgaben. Wir brauchen alle mehr Zeit! Es gibt keinen Puffer mehr. Die tägiche Belastung durch Schule und Lernen eines Achtklässlers liegt jetzt schon höher als bei einem Erwachsenen. Diese Belastung wird nicht geringer, wenn die Schüler in Ganztageseinrichtungen gehen. Das Liese-Meitner-Gymnasium in Böblingen ist schon längst so eingerichtet und trotzdem müssen die Schüler zu Hause täglich lernen. Auch OHNE offizielle Hausarbeit.
Kinder müssen auch Dinge lernen, die keine Schule der Welt lehrt: Vertrauen, Menschlichkeit, Generationentoleranz, die Welt jenseits der Schulmauern. Sie brauchen unverplante Zeit zum Großwerden. Sie brauchen ihre Eltern und Geschwister und Freunde zum Großwerden.
Das kann KEINE Schule! Also meine Forderung an Herrn Öttinger: Gebt uns die gestohlene Zeit zurück! Macht aus G8 einfach G9 und lasst den Rest der Reform erst einmal wirken. Das ist ganz einfach.
Oder sollen die Kinder erst die Schulbänke und dann unseren Staat verbrennen, bevor Ihr reagiert?
Kinder sind Kinder und ihre Ausbildung und Erziehung muss deshalb den physischen und physiologischen Bedingungen gerecht werden, die eine Kindheit nun eben mal mit sich bringt. Das braucht Zeit und ist zu einem Großteil von Eltern zu leisten. Keine noch so optimierte Form von Schule kann dies ersetzen. Das G8 ist definitv der Schuss in die falsche Rictung. Die guten Ansätze im inhaltlichen Bereich werden gleich wieder kompensiert durch Kürzung um ein Schuljahr.
Wir brauchen keine Ausdünnun des jetzigen Lehrplans oder die Abschaffung der Hausaufgaben. Wir brauchen alle mehr Zeit! Es gibt keinen Puffer mehr. Die tägiche Belastung durch Schule und Lernen eines Achtklässlers liegt jetzt schon höher als bei einem Erwachsenen. Diese Belastung wird nicht geringer, wenn die Schüler in Ganztageseinrichtungen gehen. Das Liese-Meitner-Gymnasium in Böblingen ist schon längst so eingerichtet und trotzdem müssen die Schüler zu Hause täglich lernen. Auch OHNE offizielle Hausarbeit.
Kinder müssen auch Dinge lernen, die keine Schule der Welt lehrt: Vertrauen, Menschlichkeit, Generationentoleranz, die Welt jenseits der Schulmauern. Sie brauchen unverplante Zeit zum Großwerden. Sie brauchen ihre Eltern und Geschwister und Freunde zum Großwerden.
Das kann KEINE Schule! Also meine Forderung an Herrn Öttinger: Gebt uns die gestohlene Zeit zurück! Macht aus G8 einfach G9 und lasst den Rest der Reform erst einmal wirken. Das ist ganz einfach.
Oder sollen die Kinder erst die Schulbänke und dann unseren Staat verbrennen, bevor Ihr reagiert?
Ensinger,
11.03.2008 20:33
Kommentar zur Diskussionsrunde
mit Jürgen Walter Mdl, Doris Barzen, Vorsitzende des
Elternbeirats Baden-Württemberg, dem Kinderarzt Dr. Thomas Kauth, Monika Gessat, Vorsitzender der Landesfachgruppe Gymnasien der GEW
Baden-Württemberg und Heinz Eberspächer, Leitendener Schuldirektor beim RP
Montag, 10. März, 20.00 Uhr
Dialog Live GmbH, Am Marktplatz 5, Ludwigsburg
Thema
Wozu ist das Turbo-Abitur gut? Was ist zu tun, damit Schülerinnen und
Schüler entspannter nach Hause kommen und in ihrer Freizeit Freundschaften
pflegen und ihren Hobbies nachgehen können? Ist das G8 durch Reformen noch
zu retten?
---------------------------------------------------------------------
Schade - schon wieder ist uns eine Chance entgangen zu diskutieren, welche
politischen Möglichkeiten auch wir haben, Änderungen, Verbesserungen
herbeizuführen.
Wieder einmal haben die Schulpolitiker (ein Vertreter des Regierungspräsidums und zwei Schulleiter Ludwigsburger Gymnasien) das Hauptwort geführt, sie hatten die
längste Redezeit und haben die Eltern, die Elternvertreter und
Lehrervertreter mit Standardsprüchen gelangweilt und wie immer so getan,als ob es keine Probleme gäbe.
Hätte Herr Walter nicht zum Schluss
nochmal betont, dass es sich nicht um Probleme einzelner Eltern oder Kinder handelt, hätte die Diskussion mit dem Fazit geendet:
'Alles ist bestens, wir stehen im Dialog und wenn Ihr Kind das nicht packt, dann muss es ja nicht aufs Gymnasium gehen'.
So endete der Diskussionsabend recht enttäuschend.
Ein schwacher grüner Landtagsabgeordneter als Diskussionsführer, bei dem fast der Verdacht entstand, dass aus politisch-taktischen Gründen (vielleicht auch mal schwarz-grün in BW ?) die oppositionelle Haltung verlorenging?
mit Jürgen Walter Mdl, Doris Barzen, Vorsitzende des
Elternbeirats Baden-Württemberg, dem Kinderarzt Dr. Thomas Kauth, Monika Gessat, Vorsitzender der Landesfachgruppe Gymnasien der GEW
Baden-Württemberg und Heinz Eberspächer, Leitendener Schuldirektor beim RP
Montag, 10. März, 20.00 Uhr
Dialog Live GmbH, Am Marktplatz 5, Ludwigsburg
Thema
Wozu ist das Turbo-Abitur gut? Was ist zu tun, damit Schülerinnen und
Schüler entspannter nach Hause kommen und in ihrer Freizeit Freundschaften
pflegen und ihren Hobbies nachgehen können? Ist das G8 durch Reformen noch
zu retten?
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Schade - schon wieder ist uns eine Chance entgangen zu diskutieren, welche
politischen Möglichkeiten auch wir haben, Änderungen, Verbesserungen
herbeizuführen.
Wieder einmal haben die Schulpolitiker (ein Vertreter des Regierungspräsidums und zwei Schulleiter Ludwigsburger Gymnasien) das Hauptwort geführt, sie hatten die
längste Redezeit und haben die Eltern, die Elternvertreter und
Lehrervertreter mit Standardsprüchen gelangweilt und wie immer so getan,als ob es keine Probleme gäbe.
Hätte Herr Walter nicht zum Schluss
nochmal betont, dass es sich nicht um Probleme einzelner Eltern oder Kinder handelt, hätte die Diskussion mit dem Fazit geendet:
'Alles ist bestens, wir stehen im Dialog und wenn Ihr Kind das nicht packt, dann muss es ja nicht aufs Gymnasium gehen'.
So endete der Diskussionsabend recht enttäuschend.
Ein schwacher grüner Landtagsabgeordneter als Diskussionsführer, bei dem fast der Verdacht entstand, dass aus politisch-taktischen Gründen (vielleicht auch mal schwarz-grün in BW ?) die oppositionelle Haltung verlorenging?
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