Backnanger OB Frank Nopper
"Keine voreiligen Schlüsse"
Frank Rodenhausen, aus der StZ vom 31. Mär 2008, veröffentlicht am 31.03.2008
Backnang - Der Brandanschlag in Backnang hat bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil ein rechtsradikaler Hintergrund vermutet wird. Frank Rodenhausen sprach mit dem Oberbürgermeister Frank Nopper über die Probleme mit Rechtsextremen.
Herr Nopper, was war Ihre erste Reaktion, als Sie von dem Vorfall erfahren haben?
Wir können erst einmal froh sein, dass offensichtlich nicht viel passiert ist.
Manches deutet auf einen missglückten Anschlag von Rechtsextremen hin.
Gegenwärtig wissen wir zu wenig über Täter und Hintergründe, aber ganz unabhängig davon, welche Motive dahinter stecken, ist die Tat aufs Schärfste zu verurteilen.
Der Backnanger Raum ist bekannt für sein rechtsextremes Potenzial.
Nochmals, es ist noch völlig offen, ob rechtsextreme Täter für die Tat verantwortlich sind. Tatsache ist jedenfalls, dass wir im Backnanger Raum seit rund drei Jahren – im Unterschied zu anderen Regionen – keine politisch motivierten Taten mehr erlebt haben.
Worauf führen Sie das zurück?
Eine Rolle spielt dabei sicherlich die gute repressive Arbeit unserer Polizei und die präventive Arbeit aller gesellschaftlichen Kräfte vor Ort, etwa an den Schulen.
Zeigt der Anschlag vom Samstag aber, dass die Rechtsextremisten doch nicht abgewandert sind?
Der Vorfall muss nicht unbedingt einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben. Ich will nichts beschönigen, aber – wie gesagt – wir sollten erst die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abwarten und uns nicht zu vorschnellen Schlüssen hinreißen lassen.
Herr Nopper, was war Ihre erste Reaktion, als Sie von dem Vorfall erfahren haben?
Wir können erst einmal froh sein, dass offensichtlich nicht viel passiert ist.
Manches deutet auf einen missglückten Anschlag von Rechtsextremen hin.
Gegenwärtig wissen wir zu wenig über Täter und Hintergründe, aber ganz unabhängig davon, welche Motive dahinter stecken, ist die Tat aufs Schärfste zu verurteilen.
Der Backnanger Raum ist bekannt für sein rechtsextremes Potenzial.
Nochmals, es ist noch völlig offen, ob rechtsextreme Täter für die Tat verantwortlich sind. Tatsache ist jedenfalls, dass wir im Backnanger Raum seit rund drei Jahren – im Unterschied zu anderen Regionen – keine politisch motivierten Taten mehr erlebt haben.
Worauf führen Sie das zurück?
Eine Rolle spielt dabei sicherlich die gute repressive Arbeit unserer Polizei und die präventive Arbeit aller gesellschaftlichen Kräfte vor Ort, etwa an den Schulen.
Zeigt der Anschlag vom Samstag aber, dass die Rechtsextremisten doch nicht abgewandert sind?
Der Vorfall muss nicht unbedingt einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben. Ich will nichts beschönigen, aber – wie gesagt – wir sollten erst die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen abwarten und uns nicht zu vorschnellen Schlüssen hinreißen lassen.
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