Masern in Freiburg
Einlasskontrolle für Schüler
dpa/lsw, veröffentlicht am 11.04.2008
Freiburg - Zutritt nur mit Impfung: Nach dem Ausbruch von Masern an der Staudinger-Gesamtschule in Freiburg sind die Schüler am Freitagmorgen nur mit Impfpass oder Laborbescheid in die Schule gekommen. Die Lehrer mussten vor Unterrichtsbeginn als Türsteher fungieren. Zum Schutz vor dem hoch ansteckenden Virus wurden Einlasskontrollen organisiert. Kinder und Jugendliche, die nicht gegen Masern geimpft sind, müssen vorerst draußen bleiben. Sie sind für die nächsten zwei Wochen vom Unterricht ausgeschlossen.
„Meine Mutter hat gestern Abend drei Stunden lang mein Impfbuch gesucht“, sagte der elf Jahre alte Daniel. Nur mit dem Impfnachweis in der Hand konnte er die Schule betreten. Wie alle 1250 Schüler der Freiburger Gesamtschule musste Daniel nachweisen, das er gegen Masern geschützt ist. Damit soll verhindert werden, dass sich die Krankheit unter den Kindern und Jugendlichen ausbreitet.
„Wir wollen die größtmögliche Sicherheit garantieren“, sagte Sigrid Maassen vom Gesundheitsamt. „Kinder und Jugendliche, die nicht gegen Masern geimpft sind, stellen für die Allgemeinheit eine große Gesundheitsgefahr dar.“ Doch auch die 135 Lehrer sind betroffen. Sie mussten sich zum Schulstart einem Bluttest unterziehen. Damit wurde ihre Immunität gegen das Virus getestet.
„Wir haben es alle mit Humor genommen“, sagte der Mathematik- und Geschichtslehrer Arne Andersen. „Die Schüler haben sich vor allem über das große Medieninteresse gefreut.“ Unter Beobachtung zahlreicher Kamerateams und Fotografen zeigten sie ihre Impfpässe. Ein geregelter Unterricht war nach den Einlasskontrollen nicht mehr möglich. Andersen, der einen Mathematiktest angesetzt hatte, ließ von seinem Plan ab. „Die Schüler waren durch die Ereignisse und die starke Medienpräsenz derart abgelenkt, dass eine Prüfung keinen Sinn gemacht hätte.“
Die erste Bilanz der Masern-Eingangskontrollen fiel positiv aus: „Die Aktion ist reibungslos verlaufen“, sagte Schulleiter Wolfgang Kolb. Die meisten Schüler konnten belegen, dass sie geimpft sind. Der Masern-Alarm wird die nächsten zwei Wochen bestehenbleiben. Schüler, die nicht geimpft sind, dürfen erst vom 23. April an - nach Ende der Inkubationszeit - wieder die Schulbank drücken.
An der Staudinger-Gesamtschule hatten sich in den vergangenen Tagen 30 ungeimpfte Kinder und junge Leute angesteckt. Die Schule war daraufhin am Donnerstag geschlossen worden. Das Gesundheitsamt stimmte einer Wiedereröffnung mit der Bedingung zu, dass nur noch geimpfte Schüler und Lehrer zum Unterricht kommen dürfen.
„Meine Mutter hat gestern Abend drei Stunden lang mein Impfbuch gesucht“, sagte der elf Jahre alte Daniel. Nur mit dem Impfnachweis in der Hand konnte er die Schule betreten. Wie alle 1250 Schüler der Freiburger Gesamtschule musste Daniel nachweisen, das er gegen Masern geschützt ist. Damit soll verhindert werden, dass sich die Krankheit unter den Kindern und Jugendlichen ausbreitet.
„Wir wollen die größtmögliche Sicherheit garantieren“, sagte Sigrid Maassen vom Gesundheitsamt. „Kinder und Jugendliche, die nicht gegen Masern geimpft sind, stellen für die Allgemeinheit eine große Gesundheitsgefahr dar.“ Doch auch die 135 Lehrer sind betroffen. Sie mussten sich zum Schulstart einem Bluttest unterziehen. Damit wurde ihre Immunität gegen das Virus getestet.
„Wir haben es alle mit Humor genommen“, sagte der Mathematik- und Geschichtslehrer Arne Andersen. „Die Schüler haben sich vor allem über das große Medieninteresse gefreut.“ Unter Beobachtung zahlreicher Kamerateams und Fotografen zeigten sie ihre Impfpässe. Ein geregelter Unterricht war nach den Einlasskontrollen nicht mehr möglich. Andersen, der einen Mathematiktest angesetzt hatte, ließ von seinem Plan ab. „Die Schüler waren durch die Ereignisse und die starke Medienpräsenz derart abgelenkt, dass eine Prüfung keinen Sinn gemacht hätte.“
Die erste Bilanz der Masern-Eingangskontrollen fiel positiv aus: „Die Aktion ist reibungslos verlaufen“, sagte Schulleiter Wolfgang Kolb. Die meisten Schüler konnten belegen, dass sie geimpft sind. Der Masern-Alarm wird die nächsten zwei Wochen bestehenbleiben. Schüler, die nicht geimpft sind, dürfen erst vom 23. April an - nach Ende der Inkubationszeit - wieder die Schulbank drücken.
An der Staudinger-Gesamtschule hatten sich in den vergangenen Tagen 30 ungeimpfte Kinder und junge Leute angesteckt. Die Schule war daraufhin am Donnerstag geschlossen worden. Das Gesundheitsamt stimmte einer Wiedereröffnung mit der Bedingung zu, dass nur noch geimpfte Schüler und Lehrer zum Unterricht kommen dürfen.
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