Glasers Netzkolumne
Man fühlt sich einfach blöd
Peter Glaser, veröffentlicht am 25.07.2001
Es gibt eine sonderbare Diskrepanz. Die Industrie möchte, dass wir mit unseren Rechnern reden. Vordenker halten die Verwendung von Tastaturen für steinzeitlich. Spracherkennung soll beim Übergang vom Kopfinhalt zum Bildschirminhalt die Eleganz des leichthin Gedachten bewahren.
Ich gehöre nicht zu den Usern, die mit ihrem Gerät reden möchten. Die Vorstellung, mit meinem Computer sprechen zu müssen, erinnert mich an eine Szene aus dem Film "Solo für zwei". Darin spielt Steve Martin einen Anwalt, der eine Millionärin davon abbringen soll, ihre Seele durch einen tibetischen Lama in einen anderen Körper transferieren zu lassen. Während einer turbulenten Suche beugt er sich, in der Meinung, die Seele sei darin gelandet, über einen Eimer Wasser und führt ein Gespräch mit ihm, das in einer reflexhaften Selbsterkenntnis endet: "Ich rede mit einem Eimer"
Ich gehöre nicht zu den Usern, die mit ihrem Gerät reden möchten. Die Vorstellung, mit meinem Computer sprechen zu müssen, erinnert mich an eine Szene aus dem Film "Solo für zwei". Darin spielt Steve Martin einen Anwalt, der eine Millionärin davon abbringen soll, ihre Seele durch einen tibetischen Lama in einen anderen Körper transferieren zu lassen. Während einer turbulenten Suche beugt er sich, in der Meinung, die Seele sei darin gelandet, über einen Eimer Wasser und führt ein Gespräch mit ihm, das in einer reflexhaften Selbsterkenntnis endet: "Ich rede mit einem Eimer"
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