Vorläufiger Ermittlungsbericht
Spanair-Maschine war nicht startklar
dpa, veröffentlicht am 10.10.2008
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Madrid (dpa) - Die in Madrid verunglückte Spanair-Maschine ist gestartet, obwohl das Flugzeug nicht startklar war. Der Unglücksjet war am 20. August vom Madrider Flughafen losgeflogen, obwohl die Vorflügel und Landeklappen nicht ausgefahren waren, die dem Flugzeug beim Start Auftrieb geben sollen. Dies stellten die Ermittler der Katastrophe in ihrem ersten offiziellen Untersuchungsbericht fest.
Die Maschine vom Typ MD-82 hob damals nur etwa zwölf Meter vom Boden ab, prallte neben der Startbahn auf die Erde und ging in einem Flusstal in Flammen auf. 154 Menschen starben. Unter den Toten war auch eine vierköpfige Familie aus Pullach bei München. 18 Insassen überlebten den Absturz schwer verletzt.
Die Piloten hatten beim Start nicht gewusst, dass die Auftriebshilfen der "slats" (Vorflügel) und "flaps" (Landeklappen) an den Tragflächen sich nicht in der korrekten Startposition befanden. Das für solche Fälle vorgesehene Alarmsystem im Cockpit versagte. Die Ursache des Defekts lässt das zwölfseitige Papier offen.
Die Ermittler unterließen in ihrem vorläufigen Bericht jegliche Schuldzuweisungen an die Piloten, an die Fluggesellschaft oder den Hersteller. Sie gaben auch keine Empfehlungen, was getan werden soll, um eine Wiederholung eines solchen Unglücks zu vermeiden. Dies soll erst im Abschlussbericht geschehen, der in ein oder zwei Jahren erscheinen soll.
Die Maschine vom Typ MD-82 hob damals nur etwa zwölf Meter vom Boden ab, prallte neben der Startbahn auf die Erde und ging in einem Flusstal in Flammen auf. 154 Menschen starben. Unter den Toten war auch eine vierköpfige Familie aus Pullach bei München. 18 Insassen überlebten den Absturz schwer verletzt.
Die Piloten hatten beim Start nicht gewusst, dass die Auftriebshilfen der "slats" (Vorflügel) und "flaps" (Landeklappen) an den Tragflächen sich nicht in der korrekten Startposition befanden. Das für solche Fälle vorgesehene Alarmsystem im Cockpit versagte. Die Ursache des Defekts lässt das zwölfseitige Papier offen.
Die Ermittler unterließen in ihrem vorläufigen Bericht jegliche Schuldzuweisungen an die Piloten, an die Fluggesellschaft oder den Hersteller. Sie gaben auch keine Empfehlungen, was getan werden soll, um eine Wiederholung eines solchen Unglücks zu vermeiden. Dies soll erst im Abschlussbericht geschehen, der in ein oder zwei Jahren erscheinen soll.
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