Nachgeforscht (13)
Wenn's ums Geld geht - aufgepasst!
Frank Buchmeier, veröffentlicht am 01.12.2008
Stuttgart - Es sind häufig die kurzen Meldungen, die unsere Leser neugierig machen. Frank Buchmeier erzählt Geschichten aus der Region Stuttgart, die sich hinter wenigen Zeilen verbergen. In dieser Folge geht es um einen ausgebrannten Eisenbahnwaggon.
Die Meldung ...
Eine 69 Jahre alte Frau hat am Samstag in Freiberg einen manipulierten Bankautomaten benutzt und ist anschließend um 1200 Euro bestohlen worden. Kurz vor 18 Uhr wollte sie an dem Automat einer Bank am Marktplatz mit ihrer Scheckkarte den Kontostand abfragen. Als die Karte nicht wieder aus dem Automat herauskam, wurde sie von einem Passanten angesprochen. Ihm sei dasselbe passiert, sagte er, und dass sie am Montag bei der Bank nachfragen solle. Daraufhin ging die Frau weg. Mit ihrer Karte wurden anschließend 1000 Euro abgehoben, bei einer Bank in Neckarsulm lud der Täter noch 200 Euro auf die Geldkarte.(StZ, 25. Juni 2008)
... und ihre Geschichte
Alma Keller hat gelernt, mit jedem Pfennig hauszuhalten. Ihre Eltern waren arme Leute, und als die Familie das Heimatdorf verlassen musste, weil die russische Armee anrückte, blieben die Habseligkeiten zurück. Das Flüchtlingsmädchen aus Pommern heiratete früh, bekam drei Kinder. Nach 28 Ehejahren ließ sich Alma Keller scheiden, um noch einmal von vorne zu beginnen, als Krankenschwester in einem Sanatorium. Nun ist sie Rentnerin, hat ein lädiertes Knie und lebt alleine in Freiberg am Neckar.
Wenn's um Geld geht, vertraut Alma Keller seit 1962 der Ludwigsburger Kreissparkasse. Sie geht gerne auf Nummer sicher. Beim Versandhaus bestellt sie grundsätzlich gegen Rechnung. Ist die gelieferte Ware in Ordnung, setzt sie sich an den Küchentisch und füllt fein säuberlich ein Überweisungsformular aus. 63,65 Euro trägt sie am 23. Juni 2008 in die Kästchen ein. Empfänger: Baby-Walz GmbH, Bad Waldsee. Verwendungszweck: Tragesack "Glückskäfer". Datum, Unterschrift, und ab geht's mit dem Fahrrad in die Ortsmitte.
Vertrauen in die Kameraüberwachung
Samstags ist die Kreissparkassenfiliale geschlossen. Bevor Alma Keller die Überweisung in den Briefkasten wirft, will sie sich vergewissern, dass sie über ein ausreichendes Guthaben verfügt. Im Vorraum sind zwei Geldautomaten installiert, darüber steht schwarz auf weiß: "Dieser Raum ist kameraüberwacht." Alma Keller steckt ihre EC-Karte in den Schlitz, um den Kontostand abzufragen. Die 69-Jährige könnte den Apparat blind bedienen, weswegen sie ihre Lesebrille in der Fahrradtasche gelassen hat.
Doch diesmal erscheint nach Eingabe der Geheimzahl nicht die gewohnte Aufforderung "Bitte wählen Sie" mit den entsprechenden Optionen. Nichts rührt sich, und auch die Scheckkarte spuckt der Automat nicht mehr aus. Alma Keller ist ratlos. In diesem Moment spricht sie ein Mann an. Der dunkelhaarige Fremde wirkt seriös, er trägt ein gebügeltes Hemd und eine Anzughose und redet Englisch. Aus einzelnen Brocken - Machine, broken, ask, Monday - macht sich Alma Keller einen Reim: Ihm sei dasselbe passiert, sie solle am Montag bei der Bank nachfragen. Die Rentnerin ist beruhigt. Geschichten von zickigen Geldautomaten hat sie im Bekanntenkreis schon öfter gehört, sie hatten immer ein Happy End.
Vor 40 Jahren wurden in London die ersten Geldautomaten aufgestellt, heute gibt es alleine in Deutschland 54.000. Sie machen Personal zunehmend überflüssig und Betrüger mitunter flüssig. Bankräuber sind nicht mehr auf Strumpfmaske und Pistole angewiesen, um an Bares zu kommen. Es genügen technische Kniffe, um Konten zu plündern. Im vergangenen Jahr haben Kriminelle in Deutschland an 459 manipulierten Geldautomaten 1500-mal Kartendaten und Geheimnummern von Bankkunden ausgespäht und damit 70.000 unberechtigte Abhebungen vorgenommen. Der Gesamtschaden betrug 21 Millionen Euro. Tendenz: steigend. Im ersten Halbjahr 2008 sind bereits 440 Automaten ausgetrickst worden.
Banken sind diesen Attacken nicht hilflos ausgeliefert, sie können sich wehren. Im fortschrittsgläubigen Japan setzen Kreditinstitute mittlerweile Venenscanner ein. Die Geräte analysieren die Blutbahnen in der Handfläche und zahlen erst Geld aus, wenn das System die Person eindeutig identifiziert hat. Deutsche Banken und Sparkassen investieren hingegen zurückhaltend in die Sicherheit. Es ist billiger, das Risiko auf die Kundschaft abzuwälzen.
Die Videokamera - nur eine Attrape
Als die Freiberger Kreissparkassenfiliale am Montag um 9 Uhr öffnet, wartet Alma Keller bereits an der gläsernen Eingangstür. Am Schalter erzählt sie einem Mitarbeiter von ihrem samstäglichen Erlebnis. Der Banker blickt auf seinen Computerbildschirm, Alma Keller ist mit 771,30 Euro im Soll. "Das kann nicht wahr sein!" ruft sie, niemals würde sie ihr Konto überziehen. "Man hat mich reingelegt." Alma Keller will zur Polizei eilen und als Beweismittel die Videoaufzeichnungen mitnehmen. Doch die rot blinkende Überwachungskamera, so erfährt sie, ist lediglich eine Attrappe.
Durch die Manipulation von Geldautomaten werden in Deutschland monatlich Tausende Konten geplündert. Nach Ansicht von Verbraucherschützern ließe sich das leicht verhindern, durch Computermodule, die nicht einmal tausend Euro kosten. Experten schätzen, dass nicht einmal jeder fünfte deutsche Geldautomat mit entsprechenden Schutzvorrichtungen ausgerüstet ist. Im vergangenen Monat haben die Innenminister der Länder die Banken aufgefordert, deutlich stärker gegen die Betrügereien vorzugehen. Doch nur zwei Wochen zuvor hatte das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, dass die Rechte der Verbraucher de facto einschränkt: Der Kunde muss einen Betrug beweisen können, sonst ist er von der Gnade des Kreditinstituts abhängig.
Die Bietigheimer Kriminalpolizei kommt bei ihren Ermittlungen zu einem eindeutigen Ergebnis. Alma Keller ist das Opfer eines so genannten "Lebanese Loop" - einer Libanesischen Schleife. Ihre EC-Karte wurde mittels einer zuvor installierten Schlinge in dem Schacht festgehalten. Gleichzeitig hat sie vermutlich ihre Geheimzahl auf einer präparierten Tastatur eingegeben. Auch eine versteckte Minikamera wäre als Spionagemittel denkbar. Fest steht: nachdem Alma Keller die Filiale verlassen hatte, hoben die Gauner in der Freiberger Kreissparkassenfiliale 1000 Euro von ihrem Konto ab.
Zeit hat sie, Geld für einen Blumenstrauß nicht
Alma Keller besitzt ein kleines Haus, dessen Wert die Gebäudebrandversicherung auf 118.000 Euro schätzt. "Es ist meine einzige Altersvorsorge", sagt sie, "ich werde mein Zuhause irgendwann verkaufen müssen." Sie erhält monatlich 680 Euro Rente, davon benötigt sie 200 Euro, um ihre gebrauchte Mercedes-A-Klasse abzuzahlen. Auf das Auto ist sie stolz, bequem sei es und schadstoffarm. Dafür nimmt sie gerne die billigen "Ja"-Produkte von Rewe in Kauf. Als kürzlich ihr fünftes Enkelkind geboren wurde, schickte sie ihrer Tochter eine Glückwunschkarte: "Ich schenke euch meine Zeit. Immer, wenn ihr mich braucht, bin ich für euch da." Für einen Blumenstrauß hat's diesmal nicht gereicht.
Die Ludwigsburger Kreissparkasse weist für das vergangene Jahr einen Gewinn von 8,2 Millionen Euro aus. Als die Kundin Alma Keller am 23. Juni 2008 um 17.56 Uhr den Vorraum der Freiberger Filiale betritt, hat sie 431,17 Euro auf dem Girokonto und 244,39 Euro auf dem Sparbuch. Anschließend ist sie 1200 Euro ärmer und streitet fünf Wochen lang mit ihrer Hausbank. Sie verbringt schlaflose Nächte und muss sich 500 Euro borgen, um über die Runden zu kommen. Dann bekommt sie den Schaden ersetzt - "im Kulanzweg", wie der Kreissparkassensprecher Thomas Baum betont, "wir wären dazu nicht verpflichtet gewesen". An den 120 Geldautomaten in seinem Geschäftsgebiet sei es im vergangenen Jahr zu 5,4 Millionen Abhebungen gekommen. Vor diesem Hintergrund dürfe man einen Einzelfall nicht überbewerten.
Bei den Tätern handelt es sich um eine französische Berufskriminelle, die bundesweit agieren. Zwei Stunden nach ihrer Stippvisite in Freiberg wurde die Bande an einem Geldautomaten in Neckarsulm von einer - funktionstüchtigen - Überwachungskamera gefilmt, als sie sich zum zweiten Mal von Alma Müllers Konto bediente. Die Fahndung läuft.
Die Meldung ...
Eine 69 Jahre alte Frau hat am Samstag in Freiberg einen manipulierten Bankautomaten benutzt und ist anschließend um 1200 Euro bestohlen worden. Kurz vor 18 Uhr wollte sie an dem Automat einer Bank am Marktplatz mit ihrer Scheckkarte den Kontostand abfragen. Als die Karte nicht wieder aus dem Automat herauskam, wurde sie von einem Passanten angesprochen. Ihm sei dasselbe passiert, sagte er, und dass sie am Montag bei der Bank nachfragen solle. Daraufhin ging die Frau weg. Mit ihrer Karte wurden anschließend 1000 Euro abgehoben, bei einer Bank in Neckarsulm lud der Täter noch 200 Euro auf die Geldkarte.(StZ, 25. Juni 2008)
... und ihre Geschichte
Alma Keller hat gelernt, mit jedem Pfennig hauszuhalten. Ihre Eltern waren arme Leute, und als die Familie das Heimatdorf verlassen musste, weil die russische Armee anrückte, blieben die Habseligkeiten zurück. Das Flüchtlingsmädchen aus Pommern heiratete früh, bekam drei Kinder. Nach 28 Ehejahren ließ sich Alma Keller scheiden, um noch einmal von vorne zu beginnen, als Krankenschwester in einem Sanatorium. Nun ist sie Rentnerin, hat ein lädiertes Knie und lebt alleine in Freiberg am Neckar.
Wenn's um Geld geht, vertraut Alma Keller seit 1962 der Ludwigsburger Kreissparkasse. Sie geht gerne auf Nummer sicher. Beim Versandhaus bestellt sie grundsätzlich gegen Rechnung. Ist die gelieferte Ware in Ordnung, setzt sie sich an den Küchentisch und füllt fein säuberlich ein Überweisungsformular aus. 63,65 Euro trägt sie am 23. Juni 2008 in die Kästchen ein. Empfänger: Baby-Walz GmbH, Bad Waldsee. Verwendungszweck: Tragesack "Glückskäfer". Datum, Unterschrift, und ab geht's mit dem Fahrrad in die Ortsmitte.
Vertrauen in die Kameraüberwachung
Samstags ist die Kreissparkassenfiliale geschlossen. Bevor Alma Keller die Überweisung in den Briefkasten wirft, will sie sich vergewissern, dass sie über ein ausreichendes Guthaben verfügt. Im Vorraum sind zwei Geldautomaten installiert, darüber steht schwarz auf weiß: "Dieser Raum ist kameraüberwacht." Alma Keller steckt ihre EC-Karte in den Schlitz, um den Kontostand abzufragen. Die 69-Jährige könnte den Apparat blind bedienen, weswegen sie ihre Lesebrille in der Fahrradtasche gelassen hat.
Doch diesmal erscheint nach Eingabe der Geheimzahl nicht die gewohnte Aufforderung "Bitte wählen Sie" mit den entsprechenden Optionen. Nichts rührt sich, und auch die Scheckkarte spuckt der Automat nicht mehr aus. Alma Keller ist ratlos. In diesem Moment spricht sie ein Mann an. Der dunkelhaarige Fremde wirkt seriös, er trägt ein gebügeltes Hemd und eine Anzughose und redet Englisch. Aus einzelnen Brocken - Machine, broken, ask, Monday - macht sich Alma Keller einen Reim: Ihm sei dasselbe passiert, sie solle am Montag bei der Bank nachfragen. Die Rentnerin ist beruhigt. Geschichten von zickigen Geldautomaten hat sie im Bekanntenkreis schon öfter gehört, sie hatten immer ein Happy End.
Vor 40 Jahren wurden in London die ersten Geldautomaten aufgestellt, heute gibt es alleine in Deutschland 54.000. Sie machen Personal zunehmend überflüssig und Betrüger mitunter flüssig. Bankräuber sind nicht mehr auf Strumpfmaske und Pistole angewiesen, um an Bares zu kommen. Es genügen technische Kniffe, um Konten zu plündern. Im vergangenen Jahr haben Kriminelle in Deutschland an 459 manipulierten Geldautomaten 1500-mal Kartendaten und Geheimnummern von Bankkunden ausgespäht und damit 70.000 unberechtigte Abhebungen vorgenommen. Der Gesamtschaden betrug 21 Millionen Euro. Tendenz: steigend. Im ersten Halbjahr 2008 sind bereits 440 Automaten ausgetrickst worden.
Banken sind diesen Attacken nicht hilflos ausgeliefert, sie können sich wehren. Im fortschrittsgläubigen Japan setzen Kreditinstitute mittlerweile Venenscanner ein. Die Geräte analysieren die Blutbahnen in der Handfläche und zahlen erst Geld aus, wenn das System die Person eindeutig identifiziert hat. Deutsche Banken und Sparkassen investieren hingegen zurückhaltend in die Sicherheit. Es ist billiger, das Risiko auf die Kundschaft abzuwälzen.
Die Videokamera - nur eine Attrape
Als die Freiberger Kreissparkassenfiliale am Montag um 9 Uhr öffnet, wartet Alma Keller bereits an der gläsernen Eingangstür. Am Schalter erzählt sie einem Mitarbeiter von ihrem samstäglichen Erlebnis. Der Banker blickt auf seinen Computerbildschirm, Alma Keller ist mit 771,30 Euro im Soll. "Das kann nicht wahr sein!" ruft sie, niemals würde sie ihr Konto überziehen. "Man hat mich reingelegt." Alma Keller will zur Polizei eilen und als Beweismittel die Videoaufzeichnungen mitnehmen. Doch die rot blinkende Überwachungskamera, so erfährt sie, ist lediglich eine Attrappe.
Durch die Manipulation von Geldautomaten werden in Deutschland monatlich Tausende Konten geplündert. Nach Ansicht von Verbraucherschützern ließe sich das leicht verhindern, durch Computermodule, die nicht einmal tausend Euro kosten. Experten schätzen, dass nicht einmal jeder fünfte deutsche Geldautomat mit entsprechenden Schutzvorrichtungen ausgerüstet ist. Im vergangenen Monat haben die Innenminister der Länder die Banken aufgefordert, deutlich stärker gegen die Betrügereien vorzugehen. Doch nur zwei Wochen zuvor hatte das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, dass die Rechte der Verbraucher de facto einschränkt: Der Kunde muss einen Betrug beweisen können, sonst ist er von der Gnade des Kreditinstituts abhängig.
Die Bietigheimer Kriminalpolizei kommt bei ihren Ermittlungen zu einem eindeutigen Ergebnis. Alma Keller ist das Opfer eines so genannten "Lebanese Loop" - einer Libanesischen Schleife. Ihre EC-Karte wurde mittels einer zuvor installierten Schlinge in dem Schacht festgehalten. Gleichzeitig hat sie vermutlich ihre Geheimzahl auf einer präparierten Tastatur eingegeben. Auch eine versteckte Minikamera wäre als Spionagemittel denkbar. Fest steht: nachdem Alma Keller die Filiale verlassen hatte, hoben die Gauner in der Freiberger Kreissparkassenfiliale 1000 Euro von ihrem Konto ab.
Zeit hat sie, Geld für einen Blumenstrauß nicht
Alma Keller besitzt ein kleines Haus, dessen Wert die Gebäudebrandversicherung auf 118.000 Euro schätzt. "Es ist meine einzige Altersvorsorge", sagt sie, "ich werde mein Zuhause irgendwann verkaufen müssen." Sie erhält monatlich 680 Euro Rente, davon benötigt sie 200 Euro, um ihre gebrauchte Mercedes-A-Klasse abzuzahlen. Auf das Auto ist sie stolz, bequem sei es und schadstoffarm. Dafür nimmt sie gerne die billigen "Ja"-Produkte von Rewe in Kauf. Als kürzlich ihr fünftes Enkelkind geboren wurde, schickte sie ihrer Tochter eine Glückwunschkarte: "Ich schenke euch meine Zeit. Immer, wenn ihr mich braucht, bin ich für euch da." Für einen Blumenstrauß hat's diesmal nicht gereicht.
Die Ludwigsburger Kreissparkasse weist für das vergangene Jahr einen Gewinn von 8,2 Millionen Euro aus. Als die Kundin Alma Keller am 23. Juni 2008 um 17.56 Uhr den Vorraum der Freiberger Filiale betritt, hat sie 431,17 Euro auf dem Girokonto und 244,39 Euro auf dem Sparbuch. Anschließend ist sie 1200 Euro ärmer und streitet fünf Wochen lang mit ihrer Hausbank. Sie verbringt schlaflose Nächte und muss sich 500 Euro borgen, um über die Runden zu kommen. Dann bekommt sie den Schaden ersetzt - "im Kulanzweg", wie der Kreissparkassensprecher Thomas Baum betont, "wir wären dazu nicht verpflichtet gewesen". An den 120 Geldautomaten in seinem Geschäftsgebiet sei es im vergangenen Jahr zu 5,4 Millionen Abhebungen gekommen. Vor diesem Hintergrund dürfe man einen Einzelfall nicht überbewerten.
Bei den Tätern handelt es sich um eine französische Berufskriminelle, die bundesweit agieren. Zwei Stunden nach ihrer Stippvisite in Freiberg wurde die Bande an einem Geldautomaten in Neckarsulm von einer - funktionstüchtigen - Überwachungskamera gefilmt, als sie sich zum zweiten Mal von Alma Müllers Konto bediente. Die Fahndung läuft.
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