Gegen Angriffe auf Gaza
3500 Demonstranten in Stuttgart
dpa/lsw, veröffentlicht am 02.01.2009
Stuttgart/Karlsruhe - Mit lauten Sprechchören, Flaggen und Transparenten haben nach Polizeischätzungen rund 3500 Menschen in Stuttgart gegen die Angriffe Israels auf den Gazastreifen demonstriert.
"Warum unsere Kinder?", war auf einem Transparent zu lesen. Andere Demonstranten kritisierten am Freitag Israel direkt: "Früher Opfer, heute Täter". Der Protest richtete sich auch gegen die Haltung der deutschen Bundesregierung zu den am 27. Dezember begonnenen Kampfhandlungen. Zum Abschluss des durchweg friedlichen Marsches versammelten sich die Demonstranten zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz. Zu den Protesten, die nach dem traditionellen Freitagsgebet in mehreren deutschen Städten gleichzeitig begonnen hatten, hatte unter anderen der arabische Kulturclub Stuttgart aufgerufen.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart bezog unterdessen in einer Mitteilung Stellung. Die Verantwortung für die Angriffe liege "klar und eindeutig bei der Hamas". Sie habe den Waffenstillstand aufgekündigt. Israel nehme sein Recht auf Selbstverteidigung wahr und bemühe sich dabei, die Zivilbevölkerung zu schonen. Die Menschen würden allerdings von der Hamas als "lebende Schutzschilde" missbraucht.
"Warum unsere Kinder?", war auf einem Transparent zu lesen. Andere Demonstranten kritisierten am Freitag Israel direkt: "Früher Opfer, heute Täter". Der Protest richtete sich auch gegen die Haltung der deutschen Bundesregierung zu den am 27. Dezember begonnenen Kampfhandlungen. Zum Abschluss des durchweg friedlichen Marsches versammelten sich die Demonstranten zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz. Zu den Protesten, die nach dem traditionellen Freitagsgebet in mehreren deutschen Städten gleichzeitig begonnen hatten, hatte unter anderen der arabische Kulturclub Stuttgart aufgerufen.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart bezog unterdessen in einer Mitteilung Stellung. Die Verantwortung für die Angriffe liege "klar und eindeutig bei der Hamas". Sie habe den Waffenstillstand aufgekündigt. Israel nehme sein Recht auf Selbstverteidigung wahr und bemühe sich dabei, die Zivilbevölkerung zu schonen. Die Menschen würden allerdings von der Hamas als "lebende Schutzschilde" missbraucht.
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