Lachen mit Dieter Baumann
"Die gleiche Nervosität wie vor einem Wettkampf"
Matthias A. Schmid, veröffentlicht am 18.06.2009
Neuerdings zieht der 5000-Meter-Olympiasieger Dieter Baumann als Kabarettist durch die Republik. Am Donnerstag und Freitag gastiert er im Theaterhaus.
Herr Baumann, werden Sie heute Abend wieder Ihre Zahnpasta auspacken?
Natürlich, die habe ich immer bei mir. Zweimal Zähneputzen am Tag ist wichtig.
Auf der Bühne werden Sie aber das Publikum nicht mit Zähneputzen langweilen, sondern demjenigen eine Zahnpasta schenken, der Ihre Fitnessübungen mit dem höchsten Puls beendet. Lachen Sie viel über sich selbst?
Es ist sehr hilfreich, sich im Leben nicht allzu ernst zu nehmen und über sich selbst lachen zu können. Daher führe ich auf der Bühne nur das fort, was ich auch die anderen 23 Stunden in meinem Leben versuche: nämlich über mich selbst zu lachen.
Es heißt, dass Sie in Ihrem Programm bisweilen einen arg langen Anlauf zur Pointe brauchen. Liegt es vielleicht daran, dass Sie in Ihrer Sportlerkarriere eher ein Langstreckenläufer waren?
Das ist ganz klar die falsche Interpretation. Die richtige ist, dass ich gar kein Comedian bin, ich will das Publikum nicht alle zwei Minuten zum Lachen bringen. Ich betrachte mich vielmehr als Geschichtenerzähler. Und die sind nicht immer lustig, aber wenn das Publikum trotzdem lacht, ist das natürlich umso schöner.
Sie erzählen zum Beispiel, dass Sie in Afrika von einem Tankwart im Overall abgehängt wurden. Stimmt das denn?
Über den Wahrheitsgehalt meiner Geschichten will ich nichts sagen. Das Wichtige ist ja die Interaktion zwischen mir und dem Publikum. Wir wollen gemeinsam Spaß haben.
Sehen Sie denn Parallelen auf der Bühne zu Ihrer Sportkarriere?
Natürlich. Ich spüre die gleiche Nervosität wie vor einem Wettkampf. Aber es ist kein Wettkampf gegen mich und die Uhr, sondern um die Gunst des Publikums. Für einen Anfänger ist das zum Teil sehr schwierig.
Herr Baumann, werden Sie heute Abend wieder Ihre Zahnpasta auspacken?
Natürlich, die habe ich immer bei mir. Zweimal Zähneputzen am Tag ist wichtig.
Auf der Bühne werden Sie aber das Publikum nicht mit Zähneputzen langweilen, sondern demjenigen eine Zahnpasta schenken, der Ihre Fitnessübungen mit dem höchsten Puls beendet. Lachen Sie viel über sich selbst?
Es ist sehr hilfreich, sich im Leben nicht allzu ernst zu nehmen und über sich selbst lachen zu können. Daher führe ich auf der Bühne nur das fort, was ich auch die anderen 23 Stunden in meinem Leben versuche: nämlich über mich selbst zu lachen.
Es heißt, dass Sie in Ihrem Programm bisweilen einen arg langen Anlauf zur Pointe brauchen. Liegt es vielleicht daran, dass Sie in Ihrer Sportlerkarriere eher ein Langstreckenläufer waren?
Das ist ganz klar die falsche Interpretation. Die richtige ist, dass ich gar kein Comedian bin, ich will das Publikum nicht alle zwei Minuten zum Lachen bringen. Ich betrachte mich vielmehr als Geschichtenerzähler. Und die sind nicht immer lustig, aber wenn das Publikum trotzdem lacht, ist das natürlich umso schöner.
Sie erzählen zum Beispiel, dass Sie in Afrika von einem Tankwart im Overall abgehängt wurden. Stimmt das denn?
Über den Wahrheitsgehalt meiner Geschichten will ich nichts sagen. Das Wichtige ist ja die Interaktion zwischen mir und dem Publikum. Wir wollen gemeinsam Spaß haben.
Sehen Sie denn Parallelen auf der Bühne zu Ihrer Sportkarriere?
Natürlich. Ich spüre die gleiche Nervosität wie vor einem Wettkampf. Aber es ist kein Wettkampf gegen mich und die Uhr, sondern um die Gunst des Publikums. Für einen Anfänger ist das zum Teil sehr schwierig.
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