Forschung
Woher kommt der Mensch wirklich?
ots, veröffentlicht am 26.07.2002
Hamburg - War der Homo erectus wirklich der erste Hominide, der vor rund 1,8 Millionen Jahren Afrika verließ? Ein spektakulärer Schädelfund in Georgien stellt diese Annahme und möglicherweise die gängige Version des menschlichen Stammbaums in Frage. Dies berichtet National Geographic Deutschland in der August-Ausgabe (EVT 29.07.2002) des Magazins.
Erst jüngst waren Forscher im Tschad auf den ältesten jemals in Afrika gefundenen Schädel gestoßen. Wie National Geographic Deutschland berichtet, handelt es sich bei dem Fund in Georgien allerdings um den ältesten Schädel, der jemals außerhalb des afrikanischen Kontinents entdeckt wurde: Rund 1,75 Millionen Jahre alt ist der Fossilfund. Zur Überraschung der Wissenschaftler ähnelt er kaum dem des Homo erectus. Der galt bislang als erster Mensch, der den afrikanischen Kontinent verließ: aufrecht gehend, mit ausgreifendem Gang und großem Gehirn, im Wesentlichen den heutigen Menschen entsprechend.
Mit einem nur halb so großen Gehirn wie beim heutigen Menschen, mit dünnem Brauenwulst, kleiner Nase und großen Eckzähnen weist der kürzlich gefundene Schädel jedoch deutliche Unterschiede zum Homo erectus auf. Er lässt auf eine viel primitivere Entwicklungsstufe schließen. Seine Knochenstruktur legt zudem die Vermutung nahe, dass es sich um ein Mädchen oder eine junge Frau handelt. Eine prähistorische Eva? Sie wäre die erste uns bekannte Frau des menschlichen Stammbaums.
Erst jüngst waren Forscher im Tschad auf den ältesten jemals in Afrika gefundenen Schädel gestoßen. Wie National Geographic Deutschland berichtet, handelt es sich bei dem Fund in Georgien allerdings um den ältesten Schädel, der jemals außerhalb des afrikanischen Kontinents entdeckt wurde: Rund 1,75 Millionen Jahre alt ist der Fossilfund. Zur Überraschung der Wissenschaftler ähnelt er kaum dem des Homo erectus. Der galt bislang als erster Mensch, der den afrikanischen Kontinent verließ: aufrecht gehend, mit ausgreifendem Gang und großem Gehirn, im Wesentlichen den heutigen Menschen entsprechend.
Mit einem nur halb so großen Gehirn wie beim heutigen Menschen, mit dünnem Brauenwulst, kleiner Nase und großen Eckzähnen weist der kürzlich gefundene Schädel jedoch deutliche Unterschiede zum Homo erectus auf. Er lässt auf eine viel primitivere Entwicklungsstufe schließen. Seine Knochenstruktur legt zudem die Vermutung nahe, dass es sich um ein Mädchen oder eine junge Frau handelt. Eine prähistorische Eva? Sie wäre die erste uns bekannte Frau des menschlichen Stammbaums.
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