Safer Internet Day So viel Betrug wie im echten Leben
Ricarda Stiller, veröffentlicht am 09.02.2010
Stuttgart - Wer glaubt, dass es im Internet mehr Gauner gibt als im realen Leben, irrt. Allerdings haben die Betrüger im weltweiten Datennetz oft ein leichteres Spiel. Eine Bank zu überfallen, riskiert heutzutage kaum noch ein Krimineller. Via Internet Konten leer zu räumen, kommt hingegen immer häufiger vor. Hinter jedem Internetbetrug stecken ganz reale Menschen mit krimineller Energie.
Sie ausfindig zu machen ist meist extrem schwierig. Je besser sich die Datendiebe mit Technik auskennen, desto größer sind ihre Chancen, unerkannt zu bleiben. Anlässlich des siebten europäischen Safer Internet Day, der unter der Schirmherrschaft der EU-Kommissarin Viviane Reding steht, warnen daher viele Internetexperten vor Gefahren im Netz und geben Tipps, wie man sich besser schützen kann.
Der Safer Internet Day findet jedes Jahr am zweiten Dienstag im Februar statt. Das Ziel des Aktionstages ist, eine sichere und verantwortungsbewusste Nutzung von Online-Technologien und von Mobiltelefonen zu fördern - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Im vergangenen Jahr haben mehr als 500 lokale, nationale und europäische Veranstaltungen in 50 Ländern zum Safer Internet Day stattgefunden. Das Angebot reichte von Treffen zur Internetsicherheit in Schulen und Wettbewerben für Jugendliche bis hin zu öffentlichen Versammlungen und Konferenzen.
Auch in diesem Jahr sollen sich viele Veranstaltungen an Kinder und Jugendliche richten. Doch auch von zu Hause aus können sich Eltern und Kinder direkt im Internet Tipps holen. So gibt es für Kinder beispielsweise spezielle E-Mail-Adressen und Online-Treffpunkte (sogenannte Communities), über die sie sicher mit Freunden kommunizieren können. Eltern sollten für ihren Nachwuchs zunächst einmal solche Angebote auswählen.
Die Homepage von Jugendschutz.net hat mit Blick auf den Safer Internet Day extra eine Liste empfehlenswerter Portale zusammengestellt. Gute E-Mail- und Messenger-Angebote für Kinder sind demnach Grundschulpost.de, Mail4kidz.de und Kinder-Messenger.de. Bei diesen Angeboten werden zum Beispiel nur E-Mails von eingetragenen Absendern weitergeleitet. Beim Messenger verwalten die Eltern die Freundesliste, außerdem gibt es dort auch hilfreiche Sicherheitstipps.
Als virtuelle Plattform empfiehlt Jugendschutz.net das umfangreiche Angebot Netztreff des Kindernetzes (http://www.kindernetz.de/netztreff ») Hier gibt es unter anderem Freundesclubs und auch getrennte Mädchen- und Jungenforen. In den Clubs treffen sich die Kinder zu ganz bestimmten Themen. Diese reichen von Fußball und Formel1 über Hasen und Huskys bis zu Schminktipps und Schule.
Auf der Seite Tivitreff.de gibt es neben verschiedenen Foren auch noch einen Chat. Ebenso bietet Seitenstark.de einen sicheren Kinderchat. Eine spezielle Kindersuchmaschine findet man unter der Adresse Blinde-Kuh.de, und auf der Seite Kidsville.de können sich Kinder in ihrer ganz eigenen Mitmachstadt tummeln. Über einen Stadtplan steuert man entweder den Tiergarten, das Atelier, die Milchbar, das Sendezentrum oder die Internautenschule an.
Wer sich umfassend zum sicheren Umgang mit dem Internet und mobilen Endgeräten informieren möchte, findet bei Klicksafe.de viele gute Anregungen. Die Aktionen und Veranstaltungen zum diesjährigen Safer Internet Day sind dort ebenso aufgelistet wie Tipps zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ.
Weitere Informationen im Internet:
http://www.jugendschutz.net »
http://www.saferinternet.org »
http://www.klicksafe.de »
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Kinder stehen im Fokus des Tages
Der Safer Internet Day findet jedes Jahr am zweiten Dienstag im Februar statt. Das Ziel des Aktionstages ist, eine sichere und verantwortungsbewusste Nutzung von Online-Technologien und von Mobiltelefonen zu fördern - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Im vergangenen Jahr haben mehr als 500 lokale, nationale und europäische Veranstaltungen in 50 Ländern zum Safer Internet Day stattgefunden. Das Angebot reichte von Treffen zur Internetsicherheit in Schulen und Wettbewerben für Jugendliche bis hin zu öffentlichen Versammlungen und Konferenzen.
Auch in diesem Jahr sollen sich viele Veranstaltungen an Kinder und Jugendliche richten. Doch auch von zu Hause aus können sich Eltern und Kinder direkt im Internet Tipps holen. So gibt es für Kinder beispielsweise spezielle E-Mail-Adressen und Online-Treffpunkte (sogenannte Communities), über die sie sicher mit Freunden kommunizieren können. Eltern sollten für ihren Nachwuchs zunächst einmal solche Angebote auswählen.
Die Homepage von Jugendschutz.net hat mit Blick auf den Safer Internet Day extra eine Liste empfehlenswerter Portale zusammengestellt. Gute E-Mail- und Messenger-Angebote für Kinder sind demnach Grundschulpost.de, Mail4kidz.de und Kinder-Messenger.de. Bei diesen Angeboten werden zum Beispiel nur E-Mails von eingetragenen Absendern weitergeleitet. Beim Messenger verwalten die Eltern die Freundesliste, außerdem gibt es dort auch hilfreiche Sicherheitstipps.
Es gibt auch kinderfreundliche Seiten im Netz
Als virtuelle Plattform empfiehlt Jugendschutz.net das umfangreiche Angebot Netztreff des Kindernetzes (http://www.kindernetz.de/netztreff ») Hier gibt es unter anderem Freundesclubs und auch getrennte Mädchen- und Jungenforen. In den Clubs treffen sich die Kinder zu ganz bestimmten Themen. Diese reichen von Fußball und Formel1 über Hasen und Huskys bis zu Schminktipps und Schule.
Auf der Seite Tivitreff.de gibt es neben verschiedenen Foren auch noch einen Chat. Ebenso bietet Seitenstark.de einen sicheren Kinderchat. Eine spezielle Kindersuchmaschine findet man unter der Adresse Blinde-Kuh.de, und auf der Seite Kidsville.de können sich Kinder in ihrer ganz eigenen Mitmachstadt tummeln. Über einen Stadtplan steuert man entweder den Tiergarten, das Atelier, die Milchbar, das Sendezentrum oder die Internautenschule an.
Wer sich umfassend zum sicheren Umgang mit dem Internet und mobilen Endgeräten informieren möchte, findet bei Klicksafe.de viele gute Anregungen. Die Aktionen und Veranstaltungen zum diesjährigen Safer Internet Day sind dort ebenso aufgelistet wie Tipps zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ.
Weitere Informationen im Internet:
http://www.jugendschutz.net »
http://www.saferinternet.org »
http://www.klicksafe.de »
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