Paycheck - Die Abrechnung
Vorwärts in die Zukunft
Ulrich Kriest, veröffentlicht am 22.01.2004
Filmbeschreibung
Michael Jennings ist, wird mancher denken, zu beneiden. Nach getanem Job wird ihm stets die Erinnerung an den Arbeitsprozess gelöscht. Was wie eine Reminiszenz an längst vergessene marxistische Entfremdungskritik klingen mag, ist "nur" ein weiteres Fundstück aus dem Paranoia-Laboratorium des Science-Fiction-Autors Philip K. Dick, dem wir schon "Blade Runner", "Minority Report" oder "Total Recall" verdanken.
Ben Affleck spielt das Technikgenie Jennings, das sich oft monatelang in Klausur begibt, um Hightech-Innovationen auszuhecken, das anschließend angemessen entlohnt wird, bevor es in die Gedächtnisreinigung geht, um Insiderwissen auszuschließen. Weil Jennings offenbar keinerlei soziale Bindungen hat, ist er glücklich. Das ändert sich schlagartig, als er einen Auftrag annimmt, der ihm für drei Jahre Klausur 92 Millionen Dollar verspricht. Doch statt des Geldes findet er später nur einen Briefumschlag mit allerlei wertlosen Alltagsgegenständen wie einer Büroklammer oder einem Busticket vor. Diese leisten ihm allerdings gute Dienste, als er sich plötzlich von der Polizei und einigen Killern verfolgt sieht. Allmählich begreift Jennings, dass es sich beim Briefumschlag um eine Flaschenpost aus der Zukunft handelt, deren Inhalt ihn in die Lage versetzt, herauszufinden, woran er während der letzten drei Jahre gearbeitet hat.
So richtig vertraute Regisseur John Woo ("Face/Off") auf die Tragfähigkeit der Geschichte offenbar nicht, denn die teilweise haarsträubenden logischen Brüche des Zukunftsplots hat er mit einer dicken und höchst trashig daherkommenden Action-Soße übertüncht. Nur in seinen besten Momenten ist "Paycheck - Die Abrechnung" eine flott-ironische Hommage an Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte". Ansonsten baut Woo bei seinem grandios fehlbesetzten Thriller - Ben Affleck ist als hölzerner Intellektuellendarsteller schlicht eine Farce - auf konventionelle Verfolgungsjagden und seine bekannten Manierismen wie den Einsatz weißer Tauben und wechselseitig ins Gesicht gehaltene Pistolen.
Ben Affleck spielt das Technikgenie Jennings, das sich oft monatelang in Klausur begibt, um Hightech-Innovationen auszuhecken, das anschließend angemessen entlohnt wird, bevor es in die Gedächtnisreinigung geht, um Insiderwissen auszuschließen. Weil Jennings offenbar keinerlei soziale Bindungen hat, ist er glücklich. Das ändert sich schlagartig, als er einen Auftrag annimmt, der ihm für drei Jahre Klausur 92 Millionen Dollar verspricht. Doch statt des Geldes findet er später nur einen Briefumschlag mit allerlei wertlosen Alltagsgegenständen wie einer Büroklammer oder einem Busticket vor. Diese leisten ihm allerdings gute Dienste, als er sich plötzlich von der Polizei und einigen Killern verfolgt sieht. Allmählich begreift Jennings, dass es sich beim Briefumschlag um eine Flaschenpost aus der Zukunft handelt, deren Inhalt ihn in die Lage versetzt, herauszufinden, woran er während der letzten drei Jahre gearbeitet hat.
So richtig vertraute Regisseur John Woo ("Face/Off") auf die Tragfähigkeit der Geschichte offenbar nicht, denn die teilweise haarsträubenden logischen Brüche des Zukunftsplots hat er mit einer dicken und höchst trashig daherkommenden Action-Soße übertüncht. Nur in seinen besten Momenten ist "Paycheck - Die Abrechnung" eine flott-ironische Hommage an Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte". Ansonsten baut Woo bei seinem grandios fehlbesetzten Thriller - Ben Affleck ist als hölzerner Intellektuellendarsteller schlicht eine Farce - auf konventionelle Verfolgungsjagden und seine bekannten Manierismen wie den Einsatz weißer Tauben und wechselseitig ins Gesicht gehaltene Pistolen.
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Highlights am 11.02.
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Premiere: Der Froschkönig - FITZ - Zentrum für Figurentheater
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