Hodder rettet die Welt
Ein zarter Zauber
tkl, veröffentlicht am 29.01.2004
Filmbeschreibung
Was antwortet man, wenn nachts eine kleine Fee ans Bett geflogen kommt, verkündet "Du bist auserwählt! Du musst die Welt retten!" und dabei ermahnend ihren Zauberstab schwingt? Der neunjährige Hodder gibt eine zugleich bescheidene und offene Antwort. "Aber ich lebe allein bei meinem Vater." Diese Mischung aus verletzlichem Ernst und sachter Ironie, das selbstverständliche Ineinandergreifen von kindlicher Lebenswirklichkeit und zügelloser Fantasie, sind typisch für diesen schönen dänischen Kinderfilm, in dem ein Außenseiter und Prügelknabe unablässig weiter vertrauensvoll auf die Menschen zugeht, als könnten es die Menschen nur gut mit ihm meinen.
Regisseur Henrik Ruben Genz macht aus ihm einen künftigen Herzensbrecher, der noch gar nichts von seiner Gabe weiß, erzählt aber keinen Moment altklug oder herablassend. Diese Verfilmung des mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Romans von Bjarne Reuter geht respektvoll mit ihren Figuren um, selbst die unsympathischen Gesellen werden nicht zu Clowns verzerrt. Die gleiche Sorgsamkeit ist bei Kamera, Schnitt und Musik zu spüren, das Bewusstsein, der Zauber der Kindheit, dieses von viel Grausamkeit und Schmerz bedrohte Wunder, könne bei der geringsten falschen Bewegung verfliegen. Die Mühe lohnt: Ausnahmsweise wirkt Kindheit hier schön, ohne verharmlost, veralbert oder ganz in die Fantasiewelt entrückt zu werden.
Regisseur Henrik Ruben Genz macht aus ihm einen künftigen Herzensbrecher, der noch gar nichts von seiner Gabe weiß, erzählt aber keinen Moment altklug oder herablassend. Diese Verfilmung des mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Romans von Bjarne Reuter geht respektvoll mit ihren Figuren um, selbst die unsympathischen Gesellen werden nicht zu Clowns verzerrt. Die gleiche Sorgsamkeit ist bei Kamera, Schnitt und Musik zu spüren, das Bewusstsein, der Zauber der Kindheit, dieses von viel Grausamkeit und Schmerz bedrohte Wunder, könne bei der geringsten falschen Bewegung verfliegen. Die Mühe lohnt: Ausnahmsweise wirkt Kindheit hier schön, ohne verharmlost, veralbert oder ganz in die Fantasiewelt entrückt zu werden.
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Highlights am 11.02.
Premiere: Die Kunst zu Leben - Kinder- und Jugendhaus Zuffenhausen Haus 11
Premiere: Der Froschkönig - FITZ - Zentrum für Figurentheater
Derbe Kerbe - Schräglage
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