Haus der 1000 Leichen
Große Horrorshow
ukr, veröffentlicht am 29.01.2004
Filmbeschreibung
Dieser Film ist ein einziges Déjá-vu-Erlebnis. An Halloween des Jahres 1977 verirren sich vier junge Menschen in der amerikanischen Provinz in das Horrormuseum des Dr. Spaulding, der seine Clownsmaske niemals ablegt. Eigentlich ist das sogar ein schöner Zufall, denn das Quartett gibt vor, für ein Buch über die Schrecken der Provinz zu recherchieren. Da lässt sich Dr. Spaulding nicht lumpen und zeigt, was er in Sachen wahre Mythen von Massenmördern und Kannibalen auf Lager hat. Was folgt, ist ein hysterischer Parforceritt durch eine enzyklopädische Sammlung einschlägiger Schreckensszenarien des modernen amerikanischen Horrorfilms.
In Spauldings Museum wird der Besucher nämlich schnell zum Exponat. Regisseur Rob Zombie, Gründer der Metal- und Schockrockband White Zombie, ist ein erklärter Fan des Abseitigen. Sein Spielfilmdebüt ist eine provozierend unironische Hommage an ein Genre, das gerade mit den Remakes des "Texas Kettensägen-Massakers" und des "Hügels der blutigen Augen" ein erfolgreiches Revival feiert. Zombies Metabeitrag dazu ist ein reichlich bösartiger Zitatmix aus einschlägigen Schreckenstableaus, unangenehm angereichert durch burleske Zuspitzungen, die die Grenze des Zumutbaren wiederholt streifen. In den USA wollte niemand mit diesem Film in Zusammenhang gebracht werden. Bereits 2000 produziert, lag er lange Jahre auf Eis.
Derart sadistisch werden die Protagonisten den durch fortwährenden Inzest degenerierten Killern der Familie Firefly vorgeworfen, dass manch ein Kritikerkollege Snuff-Movie-Fantasien beim Regisseur vermutete. Doch wer sich auf diesen formal durchaus ambitionierten Horrortrip wagt, bekommt auch eine körperlich spürbare, verstörende Ahnung davon, was die Surrealisten mit ihrem Traum von der Attacke auf den Zuschauer im Kino meinten.
In Spauldings Museum wird der Besucher nämlich schnell zum Exponat. Regisseur Rob Zombie, Gründer der Metal- und Schockrockband White Zombie, ist ein erklärter Fan des Abseitigen. Sein Spielfilmdebüt ist eine provozierend unironische Hommage an ein Genre, das gerade mit den Remakes des "Texas Kettensägen-Massakers" und des "Hügels der blutigen Augen" ein erfolgreiches Revival feiert. Zombies Metabeitrag dazu ist ein reichlich bösartiger Zitatmix aus einschlägigen Schreckenstableaus, unangenehm angereichert durch burleske Zuspitzungen, die die Grenze des Zumutbaren wiederholt streifen. In den USA wollte niemand mit diesem Film in Zusammenhang gebracht werden. Bereits 2000 produziert, lag er lange Jahre auf Eis.
Derart sadistisch werden die Protagonisten den durch fortwährenden Inzest degenerierten Killern der Familie Firefly vorgeworfen, dass manch ein Kritikerkollege Snuff-Movie-Fantasien beim Regisseur vermutete. Doch wer sich auf diesen formal durchaus ambitionierten Horrortrip wagt, bekommt auch eine körperlich spürbare, verstörende Ahnung davon, was die Surrealisten mit ihrem Traum von der Attacke auf den Zuschauer im Kino meinten.
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Highlights am 11.02.
Premiere: Die Kunst zu Leben - Kinder- und Jugendhaus Zuffenhausen Haus 11
Premiere: Der Froschkönig - FITZ - Zentrum für Figurentheater
Derbe Kerbe - Schräglage
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