Xenophilia
100 Fragen gegen Vorurteile
AP, veröffentlicht am 14.12.2001
Erlangen - Was ist in China bei Tisch unhöflich? Antwort: Nase putzen. Schlürfen und Rülpsen dagegen sind wie vor einigen Jahrhunderten auch in Deutschland ein Kompliment für den Koch. Was haben Asylbewerber und das Silvesterfeuerwerk in Deutschland gemeinsam? Antwort: Mit 4,4 Milliarden Mark pro Jahr fast die gleichen Kosten. Spielerisch Wissen über Ausländer vermitteln und damit Vorurteile abbauen, ist das Ziel von "Xenophilia", ein an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickeltes Computerspiel.
Mit 100 Fragen soll "Xenophilia, das interkulturelle Spiel über dich und andere" Schülern der Klassen acht bis zehn interaktiv Informationen zum Fremdsein in Deutschland und im Ausland liefern. Alltag und Sprache, Vorurteile und Minderheiten, Staatsangehörigkeit und Einwanderung gehören zu den Themen.
Der Bayerische Forschungsverbund für Regionalforschung im außereuropäischen Ausland (FORAREA) an der Erlanger Uni entwarf das PC-Spiel. "Xenophilia soll Jugendliche im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern fit machen und für das Gefühl des Fremdseins sensibilisieren", sagte FORAREA-Geschäftsführerin Sonja Hock. Den Zweck trage das Spiel im Namen. Das griechische "xenos" bedeutet "der Fremde", aber auch "der Gast" und "philia" heißt "die Freundschaft".
Im Quizformat prüft "Xenophilia" Wissen und Ansichten der Spieler. Alle möglichen Antworten sind kommentiert. "Wir wollen keinen Verhaltenscodex für den Umgang mit Fremden geben", sagte Hock. Der Inhalt sei fächerübergreifend und von Jugendlichen in 18 bayerischen Schulen getestet worden.
Die CD-ROM kostet 39 Mark (49 Mark mit Informationsbroschüre) und ist zu beziehen bei der Geschäftsstelle von FORAREA, Institut für Geographie, Kochstr.4, 91054 Erlangen.
www.xenophilia.de
Mit 100 Fragen soll "Xenophilia, das interkulturelle Spiel über dich und andere" Schülern der Klassen acht bis zehn interaktiv Informationen zum Fremdsein in Deutschland und im Ausland liefern. Alltag und Sprache, Vorurteile und Minderheiten, Staatsangehörigkeit und Einwanderung gehören zu den Themen.
Der Bayerische Forschungsverbund für Regionalforschung im außereuropäischen Ausland (FORAREA) an der Erlanger Uni entwarf das PC-Spiel. "Xenophilia soll Jugendliche im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern fit machen und für das Gefühl des Fremdseins sensibilisieren", sagte FORAREA-Geschäftsführerin Sonja Hock. Den Zweck trage das Spiel im Namen. Das griechische "xenos" bedeutet "der Fremde", aber auch "der Gast" und "philia" heißt "die Freundschaft".
Im Quizformat prüft "Xenophilia" Wissen und Ansichten der Spieler. Alle möglichen Antworten sind kommentiert. "Wir wollen keinen Verhaltenscodex für den Umgang mit Fremden geben", sagte Hock. Der Inhalt sei fächerübergreifend und von Jugendlichen in 18 bayerischen Schulen getestet worden.
Die CD-ROM kostet 39 Mark (49 Mark mit Informationsbroschüre) und ist zu beziehen bei der Geschäftsstelle von FORAREA, Institut für Geographie, Kochstr.4, 91054 Erlangen.
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