Faszination Unwetter
Jagd nach den Tornados
dpa, veröffentlicht am 12.08.2004
Foto: dpa
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Linden - Wenn sich draußen dunkle Wolkenberge auftürmen, heftige Stürme fegen und es blitzt und donnert, hält es Sascha Baran nicht mehr in seiner Wohnung. Unwetter sind sein Hobby: Er beobachtet sie und warnt andere Menschen vor ihnen. "Ich muss das live erleben", sagt der 32-Jährige aus dem mittelhessischen Linden. Baran ist einer von rund 300 "Unwetter-Spottern" des privaten Vereins Skywarn in Deutschland. Die Ehrenamtlichen arbeiten unter anderem mit dem Wetterdienst Meteomedia zusammen und liefern den Meteorologen auch Daten über Tornados. Einige Skywarn-Mitglieder beobachten die Wirbelwinde nicht nur - die so genannten Storm Chaser (Sturmjäger) spüren sie auch auf und verfolgen sie.
Auch Eyk Neidert ist hinter Gewittern, Stürmen und Hagelschauern her. Im Auto verfolgt er aufziehende Unwetter und dokumentiert alles mit seiner Kamera. Auf der Internetseite "www.sturmjagd.de" beschreibt der 28-Jährige aus Wabern in Nordhessen ein heftiges Unwetter im April vergangenen Jahres: "Der auftreffende Hagel auf das Auto ergab eine Geräuschentfaltung wie ich sie noch nie so vernommen hatte." Zu sehen sind dazu mehr als 60 Fotografien, die Neidert an dem Tag gemacht hat.
"Faszinierend" und "beeindruckend", so beschreibt auch Sascha Baran ein heftiges Gewitter. "Für Unwetter habe ich mich schon im Kindesalter interessiert", sagt der gelernte Installateur. Warum sich andere bei Gewittern am liebsten zu Hause verkriechen, kann er nur schwer nachvollziehen. Wenn es blitzt und kracht, steht er auf seinem Balkon oder auf dem freien Feld, fotografiert und filmt Wolkenformationen und Blitze. Werden bestimmte Grenzwerte überschritten - fallen etwa Hagelkörner von mehr als 1,5 Zentimeter Größe - dann greift der 32-Jährige zum Telefon und gibt seine Beobachtungen an die Skywarn-Meldezentrale durch.
Auch Eyk Neidert ist hinter Gewittern, Stürmen und Hagelschauern her. Im Auto verfolgt er aufziehende Unwetter und dokumentiert alles mit seiner Kamera. Auf der Internetseite "www.sturmjagd.de" beschreibt der 28-Jährige aus Wabern in Nordhessen ein heftiges Unwetter im April vergangenen Jahres: "Der auftreffende Hagel auf das Auto ergab eine Geräuschentfaltung wie ich sie noch nie so vernommen hatte." Zu sehen sind dazu mehr als 60 Fotografien, die Neidert an dem Tag gemacht hat.
"Faszinierend" und "beeindruckend", so beschreibt auch Sascha Baran ein heftiges Gewitter. "Für Unwetter habe ich mich schon im Kindesalter interessiert", sagt der gelernte Installateur. Warum sich andere bei Gewittern am liebsten zu Hause verkriechen, kann er nur schwer nachvollziehen. Wenn es blitzt und kracht, steht er auf seinem Balkon oder auf dem freien Feld, fotografiert und filmt Wolkenformationen und Blitze. Werden bestimmte Grenzwerte überschritten - fallen etwa Hagelkörner von mehr als 1,5 Zentimeter Größe - dann greift der 32-Jährige zum Telefon und gibt seine Beobachtungen an die Skywarn-Meldezentrale durch.
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