Filmbeschreibung
Zwei Männer, ein Fotograf (Leigh Whannell) und ein Arzt (Cary Elwes), erwachen aus einer Betäubung. Sie finden sich angekettet an gegenüberliegenden Wänden einer heruntergekommenen großen Toilette. Sie haben keine Erinnerung, wie und warum sie in diese Lage geraten sind. Das ist die Ausgangssituation von James Wans Film "Saw", der diese Toilette zwar für Rückblenden verlassen wird, aber trotzdem ein Horrorkammerspiel genannt werden darf. Nach einiger Zeit bemerken die Gekidnappten, dass ihr Peiniger ihnen versteckte Botschaften hinterlassen und diverse Mittel zur Beobachtung und Manipulation der Situation zur Verfügung gestellt hat. Der Unsichtbare spielt mit ihnen wie ein brennglasbewehrtes Kind mit Insekten. Lebend den Kerker verlassen, so die Regel des Sadisten, wird nur derjenige, der es schafft, den anderen umzubringen.
Der Australier Wan, der zusammen mit seinem Hauptdarsteller Leigh Whannell das Drehbuch geschrieben hat, stellt sich selbst hohe Hürden auf: Er muss einen Film interessant halten, dessen Protagonisten anfangs ohne Handlungsmöglichkeit an einen Ort gebannt sind. Er schafft es auch, "Saw" mit immer neuen bizarren und makabren Einfällen in Bewegung zu halten. Aber anders als in "Old Boy" des Koreaners Park Chan-Wook, der ebenfalls von Gefangennahme und Gehirnwäsche erzählt, ist in "Saw" keine Wut auf soziale Verhältnisse, kein Schauer über Entmenschlichung zu spüren; eher Amüsement über das Spiel mit Genreelementen, ein neugieriger Wunsch nach nie gesehenen Peinigungen. Und dabei kann einem durchaus gruslig werden.
Der Australier Wan, der zusammen mit seinem Hauptdarsteller Leigh Whannell das Drehbuch geschrieben hat, stellt sich selbst hohe Hürden auf: Er muss einen Film interessant halten, dessen Protagonisten anfangs ohne Handlungsmöglichkeit an einen Ort gebannt sind. Er schafft es auch, "Saw" mit immer neuen bizarren und makabren Einfällen in Bewegung zu halten. Aber anders als in "Old Boy" des Koreaners Park Chan-Wook, der ebenfalls von Gefangennahme und Gehirnwäsche erzählt, ist in "Saw" keine Wut auf soziale Verhältnisse, kein Schauer über Entmenschlichung zu spüren; eher Amüsement über das Spiel mit Genreelementen, ein neugieriger Wunsch nach nie gesehenen Peinigungen. Und dabei kann einem durchaus gruslig werden.
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