Landsleute
Ein Violinvirtuose mit vielen Seiten
dpa/lsw, veröffentlicht am 11.05.2005
Foto: dpa
Stuttgart - Er ist Violinvirtuose ersten Ranges, hat Computerprogramme geschrieben und spricht so nebenbei 30 Sprachen. Wenn Michael Jelden dann immer noch Energie hat, kann es passieren, dass er in Brasilien ein Opernfestival ins Leben ruft.
Geigen faszinierten den gerade erst 33 Jahre alten Musiker schon als Kind. Als der damals Dreijährige bei Freunden eine an der Wand hängende Geige entdeckte, stand für ihn fest: "Das will ich spielen!" Nachdem er zwei Jahre lang nicht locker gelassen hatte, waren auch seine Eltern überzeugt. Bereits mit 15 wurde er von der Stuttgarter Musikhochschule aufgenommen - obwohl er sich nicht auf die Prüfung vorbereitet hatte. "Aber von da an habe ich geübt, geübt, geübt. Morgens bin ich mit den Putzfrauen ins Gebäude gegangen", erzählt Jelden. Mittlerweile reichen dem gebürtigen Stuttgarter, der Violine und Sprachwissenschaft studiert hat, zwei Stunden am Tag.
"Ich bin ein etwas anderer Geiger", sagt Jelden über sich selbst. Es gebe nichts Schlimmeres als die gediegene Langeweile des Konzertbetriebs. Konzerte sollen in erster Linie Unterhaltung sein, wenn auch auf hohem Niveau. Dementsprechend sehen seine Konzerte aus: Der Virtuose sucht immer die Nähe zu seinem Publikum, erzählt Geschichten und versucht seine Zuhörer mit auf eine Reise zu nehmen. "Ich möchte die Leute ein bisschen glücklich machen. Sie sollen mit einem Lächeln aus dem Saal gehen", erzählt er.
Seit seinem offiziellen Debüt 1985 gab Jelden in mehr als 25 Ländern Konzerte. Ein Highlight in seinem Leben ist zweifelsohne das brasilianische Opernfestival im "Theatro Amazonas" gewesen, das er gegründet und geleitet hat. Jeldens Stil und sein Talent werden oft mit dem ligurischen Musiker und Komponisten Niccolò Paganini verglichen. Er selbst legt darauf jedoch keinen besondern Wert. "Und wenn ich ehrlich bin, eigentlich finde ich seine Stücke eher mittelmäßig", gesteht Jelden.
Geigen faszinierten den gerade erst 33 Jahre alten Musiker schon als Kind. Als der damals Dreijährige bei Freunden eine an der Wand hängende Geige entdeckte, stand für ihn fest: "Das will ich spielen!" Nachdem er zwei Jahre lang nicht locker gelassen hatte, waren auch seine Eltern überzeugt. Bereits mit 15 wurde er von der Stuttgarter Musikhochschule aufgenommen - obwohl er sich nicht auf die Prüfung vorbereitet hatte. "Aber von da an habe ich geübt, geübt, geübt. Morgens bin ich mit den Putzfrauen ins Gebäude gegangen", erzählt Jelden. Mittlerweile reichen dem gebürtigen Stuttgarter, der Violine und Sprachwissenschaft studiert hat, zwei Stunden am Tag.
"Ich bin ein etwas anderer Geiger", sagt Jelden über sich selbst. Es gebe nichts Schlimmeres als die gediegene Langeweile des Konzertbetriebs. Konzerte sollen in erster Linie Unterhaltung sein, wenn auch auf hohem Niveau. Dementsprechend sehen seine Konzerte aus: Der Virtuose sucht immer die Nähe zu seinem Publikum, erzählt Geschichten und versucht seine Zuhörer mit auf eine Reise zu nehmen. "Ich möchte die Leute ein bisschen glücklich machen. Sie sollen mit einem Lächeln aus dem Saal gehen", erzählt er.
Seit seinem offiziellen Debüt 1985 gab Jelden in mehr als 25 Ländern Konzerte. Ein Highlight in seinem Leben ist zweifelsohne das brasilianische Opernfestival im "Theatro Amazonas" gewesen, das er gegründet und geleitet hat. Jeldens Stil und sein Talent werden oft mit dem ligurischen Musiker und Komponisten Niccolò Paganini verglichen. Er selbst legt darauf jedoch keinen besondern Wert. "Und wenn ich ehrlich bin, eigentlich finde ich seine Stücke eher mittelmäßig", gesteht Jelden.
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